"Gekoppelt"

BVB-Aktie erholt sich: Sammers Engagement beim BVB von Watzkes Zukunft abhängig - 3:1 gegen Bochum

29.01.24 11:52 Uhr

BVB-Aktie erholt sich: Sammers Engagement beim BVB von Watzkes Zukunft abhängig - 3:1 gegen Bochum | finanzen.net

Die Zukunft von Matthias Sammer als Berater von Borussia Dortmund hängt laut Aussage des scheidenden Clubchefs Hans-Joachim Watzke auch mit dessen Plänen zusammen.

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"Das ist miteinander verbunden, also beidseitig miteinander gekoppelt", sagte der 64-Jährige in der Sendung "Bild Sport" bei Welt TV auf die Frage, ob Sammer auch nach dem Ende seiner Amtszeit 2025 Berater des Fußball-Bundesligisten bleiben werde. "Im Vertrag steht im Prinzip, dass er mein Berater ist", sagte Watzke über Sammer.

Der langjährige Clubchef hatte Anfang Januar bekannt gegeben, dass er im Herbst 2025 aus der Geschäftsführung der Dortmunder ausscheiden wird. Der Vertrag des 64-Jährigen läuft dann aus, damit endet nach 20 Jahren eine Ära bei dem Revierclub. Dem Verein werde er dennoch weiter eng verbunden bleiben, sagte Watzke in der Sendung, die am Sonntag ausgestrahlt wird. "Der BVB ist mein Verein. Er gehört mir natürlich nicht. Aber ich werde dem Verein immer in irgendeiner Weise dienen, wenn er es denn wünscht."

Mit Blick auf eine mögliche Rolle als Präsident, über die bereits spekuliert worden war, sagte Watzke: "Solange Reinhold Lunow Präsident ist, werde ich mich nicht beschäftigen mit dem Thema. Er ist ein feiner Kerl, wir sind freundschaftlich miteinander verbunden." Watzke bereitet derzeit seine Nachfolge in der Geschäftsführung des BVB vor. In der Deutschen Fußball Liga führt er den Aufsichtsrat an und ist Sprecher des Präsidiums.

Watzke über Terzic: "Weiß nicht, ob ich das so nochmal sagen würde"

Borussia Dortmunds Club-Chef Hans-Joachim Watzke hat die Form seines bedingungslosen Bekenntnisses zu Trainer Edin Terzic zu Saisonbeginn hinterfragt. "Ich weiß nicht, ob ich das so nochmal sagen würde", sagte der 64-Jährige in der Sendung "Bild Sport" bei Welt TV über seine Aussage: "Wir gehen die nächsten Jahre den Weg mit Edin Terzic. Punkt, aus."

Er habe sich gewundert, "dass da so eine Welle draus gemacht wurde. Da wurde meine Glaubwürdigkeit hinterfragt, das ist doch alles Unsinn. Meine Überzeugung ist, dass Edin Terzic ein hervorragender Trainer ist. Das habe ich zum Ausdruck gebracht. Nicht mehr und nicht weniger."

Es sei klar, "dass irgendwann einmal die Zukunft zu Ende ist. Ich weiß auch, dass Fußball ein Ergebnissport ist. Wenn du 15 Mal verlierst, wird es schwierig", sagte Watzke. Dass der BVB nach dem Ende der Ära Jürgen Klopp keine neue mit einem anderen Trainer prägen konnte, sei "ja auch kein BVB-spezifisches Problem. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass bei Bayern nach Guardiola irgendeine Ära entstanden wäre. Die ganz langen Epochen werden wir sowieso nicht mehr haben. Ich glaube, Edin ist von 18 Bundesliga-Trainern schon der drittdienstälteste, das sagt auch was aus."

Die Hinzunahme der Ex-Profis Nuri Sahin und Sven Bender als Co-Trainer sei alles andere als eine Entmachtung des Trainers. Zumal es dessen Wunsch gewesen sei. "Das ist ein Zeichen von Intelligenz und Stärke", sagte der Club-Chef: "Nur Leute, die was können, holen sich Leute dazu, die was können. Leute, die unsicher sind, holen sich irgendeine Pflaume."

Füllkrug-Dreierpack beschert BVB Rang vier: 3:1 über Bochum

Drittes Spiel, dritter Erfolg - ein Dreierpack von Niclas Füllkrug hat Borussia Dortmund einen famosen Start ins neue Jahr und die Rückkehr in die Champions League-Ränge beschert. Mit dem lange Zeit wackeligen 3:1 (1:1)-Sieg über Angstgegner VfL Bochum verbesserte sich das Team von Trainer Edin Terzic auf Rang vier und zog an RB Leipzig vorbei, das noch vor dem Ende der Winterpause sechs Zähler vor dem BVB gelegen hatte. Drei Tore von Nationalstürmer Füllkrug (7./72./90.+1) - darunter zwei verwandelte Foulelfmeter - bewahrten die Borussia am Sonntag vor 81 365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park vor einem Rückschlag.

Dagegen mussten die Bochumer trotz des zwischenzeitlichen 1:1 durch das Eigentor von Nico Schlotterbeck (45.) die erste Niederlage im Jahr 2024 hinnehmen. Anders als beim 1:0 eine Woche zuvor über den Dritten aus Stuttgart gelang dem VfL kein weiterer Coup gegen ein Spitzenteam.

Ein verheißungsvoller Start schien der Borussia einen mühsamen Abend mit den zweikampfstarken Gästen diesmal zu ersparen. Bereits nach sieben Minuten bescherte ein Foulelfmeter die Führung. Nach einem Foul von VfL-Keeper Manuel Riemann an Donyell Malen verwandelte Füllkrug sicher vom Punkt.

Doch die Bochumer zeigten sich wenig beeindruckt. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand waren sie dem Ausgleich nahe, als Erhan Masovic nach Ecke von Kevin Stöger den Ball kurz vor der Torlinie knapp verpasste. Das ermutigte das Team von Trainer Thomas Letsch zu weiteren Angriffen, die der BVB-Abwehr reichlich Arbeit bescherten.

Der Mut von BVB-Trainer Terzic, auf eine offensive taktische Ausrichtung zu setzten, machte sich deshalb nur bedingt bezahlt. Begünstigt durch die Ausfälle der erkrankten Routiniers Julian Brandt und Marco Reus war Jungstar Youssoufa Moukoko erstmals seit Februar 2023 wieder in die Startelf gerückt und stürmte an der Seite von Füllkrug. Zu sichtbarer Dominanz verhalf diese Maßnahme aber nicht. Nur bei einem Schuss von Neuzugang Ian Maatsen (16.) und einem Freistoß von Marcel Sabitzer (36.) war Torgefahr erkennbar.

So gelang es den Bochumern noch vor der Pause, sich für ihr Engagement zu belohnen - wenn auch mit fremder Hilfe. Eine Flanke von Patrick Osterhage beförderte BVB-Abwehrspieler Schlotterbeck ins eigene Tor, obwohl der hinter ihm stehende Torhüter Alexander Meyer den Ball sicher hätte abfangen können. Meyer vertrat den ebenfalls erkrankten Gregor Kobel.

Auch nach Wiederanpfiff fiel der Borussia zunächst wenig an, um die dichte Bochumer Abwehr ins Wanken zu bringen. Trotz aller Vorteile beim Ballbesitz hatte VfL-Keeper Riemann lange Zeit nur wenig Arbeit. Die beste Chance zur 2:1-Führung hatten stattdessen der VfL, als Meyer in höchster Not einen Schuss von Christopher Antwi-Adjei (58.) parierte.

Diese Aktion war der Beginn einer lebhafteren Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die entscheidende Aktion gelang den Dortmundern. Nach Flanke von Sabitzer war Füllkrug aus kurzer Distanz per Kopf zur Stelle. Der kaltschnäuzige Nationalspieler setzte mit dem zweiten verwandelten Foulelfmeter schließlich auch den Schlusspunkt.

Im XETRA-Handel verloren BVB-Aktien am Morgen zunächst, erholten sich im Verlauf aber und legen nun zeitweise 0,27 Prozent auf 3,78 Euro zu.

DORTMUND (dpa-AFX)

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