Jungheinrich-Aktie tiefer: IG Metall stoppt Proteste und setzt auf Verhandlungen

Die IG Metall hat geplante Protestaktionen bei Jungheinrich kurzfristig abgesagt und setzt stattdessen auf laufende Verhandlungen über die Zukunft des Standorts Lüneburg.
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Die Gewerkschaft IG Metall hat eine für Donnerstag geplante Pressekonferenz zum Arbeitskampf sowie eine Protestkundgebung beim Gabelstaplerhersteller Jungheinrich in Hamburg abgesagt. Grund sind laufende Verhandlungen über die Zukunft des Werks im niedersächsischen Lüneburg, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Heute haben demnach Gespräche zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite über einen Interessenausgleich, einen Sozialplan und einen Sozialtarifvertrag begonnen. Beide Seiten hätten vereinbart, die Verhandlungen in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag fortzusetzen. Jungheinrich bestätigte dies.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen den Angaben zufolge Abfindungsregelungen im Rahmen des Sozialplans und des Sozialtarifvertrags, darunter auch zusätzliche Leistungen für Gewerkschaftsmitglieder. Zu konkreten Inhalten sei Stillschweigen vereinbart worden.
Laut der Gewerkschaft befinden sich die Beschäftigten in Lüneburg seit dem 20. November in einem unbefristeten Streik. Die IG Metall wollte ursprünglich in Hamburg über den Stand des Arbeitskampfes informieren und Eckpunkte eines eigenen Zukunftskonzepts für den Standort vorstellen.
Die Jungheinrich-Aktie verliert im nachbörslichen Tradegate-Handel zeitweise 0,98 Prozent auf 36,50 Euro.
/kge/DP/nas
LÜNEBURG/HAMBURG (dpa-AFX)
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