KORREKTUR: Fraport verdient wegen höherer Abschreibungen weniger als erwartet

17.03.26 08:26 Uhr

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(In der um 07:28 Uhr gesendeten Meldung muss es im 2. Satz des 4. Absatzes korrekt heißen: "Der Konzerngewinn nach Steuern sank dagegen um 6,7 Prozent auf 468,1 Millionen Euro, und je Aktie verdiente Fraport mit 4,67 Euro 21 (NICHT 11) Cent weniger als im Vorjahr". Es folgt die korrigierte Fassung.)

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Fraport verdient wegen höherer Abschreibungen weniger als erwartet

DOW JONES--Der Flughafenbetreiber Fraport hat im vergangenen Jahr bei einer soliden Geschäftsentwicklung weniger verdient. Höhere Abschreibungen und Zinseffekte im Zusammenhang mit der Terminaleröffnung am Konzernflughafen Lima drückten den Gewinn stärker als am Markt erwartet. Dagegen profitierte der freie Cashflow von dem Auslaufen großer Investitionsprojekte und war erstmals seit 2018 wieder positiv. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet Fraport einen weiteren Anstieg des operativen Ergebnisses, rechnet aber unter dem Strich wegen höherer Abschreibungen mit einem weiteren Gewinnrückgang.

"Durch das Auslaufen der großen Investitionsprojekte werden unsere frei verfügbaren Mittel weiter deutlich steigen", sagte Vorstandschef Stefan Schulte. "Damit gewinnen wir zukünftig mehr Spielräume für den Schuldenabbau und Dividendenzahlungen an unsere Aktionärinnen und Aktionäre." Für das vergangene Jahr zahlt Fraport erstmals seit sechs Jahren Pause wieder eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie.

Der freie Cashflow stieg um annähernd 700 Millionen Euro auf 24,4 Millionen Euro.

Der Umsatz lag 2025 mit 4,43 Milliarden Euro nur geringfügig über dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 10,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zu. Der Konzerngewinn nach Steuern sank dagegen um 6,7 Prozent auf 468,1 Millionen Euro, und je Aktie verdiente Fraport mit 4,67 Euro 21 Cent weniger als im Vorjahr. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 4,53 Milliarden Euro, einem EBITDA von 1,42 Milliarden und einem Konzernergebnis von 478 Millionen oder 4,79 Euro je Aktie gerechnet.

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Im Geschäftsjahr 2026 soll das Konzern-EBITDA auf bis zu rund 1,5 Milliarden Euro steigen. Die Passagierzahlen am Heimatflughafen Frankfurt sollen auf rund 65 bis rund 66 Millionen Fluggäste steigen, von 63,2 Millionen im vergangenen Jahr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/mgo

(END) Dow Jones Newswires

March 17, 2026 03:26 ET (07:26 GMT)

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