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09.08.2018 20:45
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Goldman Sachs: Aktienrückkäufe könnten die Billionen-Dollar-Marke knacken und den Markt kräftig ankurbeln

Nächster Rekord in Sicht: Goldman Sachs: Aktienrückkäufe könnten die Billionen-Dollar-Marke knacken und den Markt kräftig ankurbeln | Nachricht | finanzen.net
Nächster Rekord in Sicht
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Wie die US-Bank Goldman Sachs kürzlich herausfand, dürften Unternehmen in diesem Jahr Aktien im Wert von über einer Billion US-Dollar zurückkaufen. Dieser neue Rekord dürfte auch dem Aktienmarkt deutlich Aufschwung verleihen.

Großes Potenzial am Markt

Nachdem der Tech-Gigant Apple vergangene Woche als erstes US-Unternehmen die Marke von einer Billion US-Dollar geknackt hat, könnten nun auch Aktienrückkäufe diese Schwelle noch in diesem Jahr überspringen und damit einen neuen Rekord aufstellen. Der Meinung sind zumindest die Analysten der US-Bank Goldman Sachs. Ankündigungen für Aktienrückkäufe beliefen sich in diesem Jahr bisher auf 754 Milliarden Dollar, insgesamt dürften die Rückkäufe gegenüber dem Jahr 2017 um rund 46 Prozent ansteigen. Verantwortlich für diese Entwicklung sind Goldman Sachs zufolge die Steuerreform sowie starke Cashflows der Unternehmen.

"Rückkäufe laufen wieder stärker als erwartet", bestätigt auch Howard Silverblatt, Senior Index Analyst bei S&P Dow Jones Indices. Aktienrückkäufe im zweiten Quartal dieses Jahres seien um 57 Prozent höher als im Vorjahresquartal, wobei jene im Technologiesektor sogar um 130 Prozent zugelegt hätten.

Anleger dürften diese Steigerung schon recht bald in Form von Kurszuwächsen zu spüren bekommen, denn der August sei tendenziell der beliebteste Monat für Aktienrückkäufe, berichten die Analysten. Dieser Monat mache in der Regel rund 13 Prozent der gesamten Aktivität eines Jahres aus.

"Mehr als 80% der Unternehmen im S&P 500 haben Ergebnisse gemeldet und können die Rückkäufe von Aktien wieder beliebig aufnehmen, nachdem sie im letzten Monat eine Auszeit genommen hatten", merkt David Kostin, Chef-Aktienstratege bei Goldman Sachs, an. Bei dieser Auszeit spreche man für gewöhnlich von einer sogenannten Blackout-Periode. Unternehmen kaufen keine Aktien mehr zurück, bevor sie nicht ihre Zahlen des vergangenen Quartals vorlegen, um nicht in einen Konflikt mit den Offenlegungsvorschriften zu geraten.

Insbesondere Tech-Werte dürften profitieren

Während einige Analysten ihre Bedenken äußerten, der Markt sei überfüllt, insbesondere der Tech-Sektor sei überbewertet und das Wachstum habe seinen Höhepunkt bereits erreicht, Aktien würden daher auf eine Korrektur zusteuern, weist Kostin diese zurück. "Das Ertragswachstum hat sicherlich seinen Höhepunkt erreicht, da der anfängliche Gewinnsprung in Folge der Senkung des Steuersatzes immer am stärksten im Jahr 2018 ausfallen wird. Und glamouröse ‘one decision’-Aktien enttäuschen Investoren oft, wenn sich die hohen Wachstumsraten, die in Bewertungen eingebettet sind, als unerreichbar erweisen. Aber seit Beginn der Gewinnsaison im zweiten Quartal hat sich die Konsensprognose für den Technologiesektor für 2019 sogar um 1% erhöht", berichtet der Goldman-Stratege.

Kostin glaubt, insbesondere Tech-Werte dürften zu den größten Nutznießern der Aktienrückkäufe gehören, da viele Tech-Unternehmen ihre bestehenden Rückkaufprogramme noch nicht abgeschlossen hätten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: ImageFlow / Shutterstock.com, domnitsky / Shutterstock.com

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02.01.2019Goldman Sachs Equal WeightBarclays Capital
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16.10.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
10.09.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
18.07.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
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18.07.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
17.07.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
12.06.2018Goldman Sachs overweightJP Morgan Chase & Co.
02.01.2019Goldman Sachs Equal WeightBarclays Capital
22.11.2018Goldman Sachs Equal-WeightMorgan Stanley
17.04.2018Goldman Sachs Sector PerformRBC Capital Markets
18.01.2018Goldman Sachs Equal WeightBarclays Capital
11.08.2017Goldman Sachs HoldHSBC
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01.03.2016Goldman Sachs SellSociété Générale Group S.A. (SG)

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