DAX beendet Handel unter 24.000 Punkten -- US-Börsen tiefer -- Rheinmetall verkauft Autozuliefersparte -- Medline, D-Wave, Tesla, Oracle, Siemens Energy, Micron, Broadcom, DroneShield, MetaX im Fokus
Warner zieht Netflix Paramount vor. DEUTZ kauft Frerk Aggregatebau. Infineon und Lenovo treiben autonomes Fahren voran. KNDS will wohl bald Pläne für Börsengang veröffentlichen. BMW, Mercedes und Co.: Autoaktien schwächer nach EU-Vorschlag zu Verbrenner-Aus. Südzucker erwartet anhaltend schwierigen Zuckermarkt auch im kommenden Jahr. Tesla-Hoffnungen treiben WeRide & Pony AI an.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigte sich zur Wochenmitte wankelmütig.
So eröffnete der DAX noch höher und blieb auch im Anschluss knapp in der Gewinnzone. Gegen Mittag fiel er jedoch an die Nulllinie zurück, im weiteren Verlauf fiel er ins Minus und riss gar die 24.000-Punkte-Marke. Er beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,48 Prozent bei 23.960,59 Punkten.
Der TecDAX stieg anfänglich und drehte im weiteren Verlauf ins Minus, wo er den Tag auch beendete. Er verließ den Handelstag 0,21 Prozent niedriger bei 3.527,15 Zählern.
Der deutsche Leitindex konnte sich am Mittwoch nicht über der psychologisch wichtigen Marke von 24.000 Punkten halten. Das Rekordhoch aus dem Oktober ist mit 24.771 Punkten gerät immer weiter aus der Reichweite. Nach dem Anstieg bis Mitte Dezember und der jüngsten Stagnation über 24.000 Punkten kann von einer vorweihnachtlichen Jahresendrally keine Rede mehr sein. "Nachhaltige Kauflaune will beim deutschen Leitindex aktuell einfach nicht aufkommen", schrieb der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Anleger hatten zuletzt bereits begonnen, bei gut gelaufenen Aktien Gewinne mitzunehmen und in vereinzelte Erholungskandidaten umzuschichten.
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An Europas Börsen blieben die Anleger am Mittwoch vorsichtig.
Zwar startete der EURO STOXX 50 stärker, im Verlauf fiel er jedoch in die Verlustzone. Sein Schlussstand: 5.684,73 Punkte (-0,58 Prozent).
Vor gleich mehreren Zinsentscheidungen in Europa haben sich Investoren am Mittwoch zurückgehalten. Am Donnerstag verkünden nicht nur die Europäische Zentralbank, sondern auch die Notenbanken in London, Stockholm und Oslo ihre geldpolitische Richtung. Damit setzte sich die Konsolidierung der vergangenen Börsentage zwischen etwa 5.700 und 5.800 Punkten fort.
Angesichts sich aufhellender Wachstumsaussichten dürfte die EZB "die Bremse ziehen" und die Leitzinsen nicht weiter senken, schrieb Jörg Held, Portfolio-Manager beim Vermögensverwalter Ethenea. Im Fokus stünden die aktualisierten Prognosen, die erstmals bis ins Jahr 2028 reichten. Da sich die Inflation bei zwei Prozent einpendle, bestehe "keine Notwendigkeit für hektische Zinsschritte nach unten oder oben".Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die US-Börsen zeigten sich am Mittwoch tiefer.
Der Dow Jones schloss 0,47 Prozent tiefer bei 47.886,16 Punkten.
Der NASDAQ Composite verlor unterdessen 1,81 Prozent und schloss bei 22.693,32 Zählern.
Seit Jahresbeginn hat der Dow Jones mit einem Plus von rund 13 Prozent deutlich besser abgeschnitten als im langfristigen Durchschnitt, wie die Bank HSBC laut der Deutschen Presse-Agentur hervorhob. Nach einem schwierigen Start ins Jahr entwickelte sich die weitere Börsenphase damit zu einer der stärksten der jüngeren Geschichte. Während der Dow im ersten Quartal noch leichte Verluste verzeichnete, legte er in den darauffolgenden Quartalen deutlich zu.
Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Mittwoch grüne Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Nikkei 225 einen Gewinn von 0,26 Prozent bei 49.512,28 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite bis Handelsende um 1,19 Prozent auf 3.870,28 Zähler.
In Hongkong legte der Hang Seng um 0,92 Prozent auf 25.468,78 Einheiten zu.
Der US-Arbeitsmarktbericht habe keine klaren Signale geliefert, urteilten die Analysten von Sucden Financial. Anleger seien offenbar vorsichtig, die Daten zu stark zu extrapolieren, und die Erwartungen für weitere Zinssenkungen der Fed würden weiter nach hinten verschoben.
Die zuvor zwei Tage stark unter Druck geratenen Technologiewerte stabilisieren sich - zum Teil erholen sich die Kurse ganz leicht. Händler sprechen laut Dow Jones Newswires von Schnäppchenjägern nach den heftigen Abgaben im Technologiesektor. Die grundlegenden Sorgen über eine mögliche KI-Blase seien aber nicht ausgeräumt, heißt es.
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