DAX schließt etwas höher -- US-Börsen letztlich leichter -- Intel plant wohl Übernahme von SambaNova -- Rüstungsaktien: Neue Ukraine-Gespräche -- Bitcoin, Novo Nordisk, Kirkstone, Commerzbank im Fokus
UBS-Technologiechef scheidet zum Jahresende aus. Stabilus kündigt Aktienrückkauf an. Sammer fordert klare Fristen im BVB-Vertragspoker mit Schlotterbeck. Tesla-Aktie klettert in Richtung Rekordhoch - Autonomes Fahren und Roboter. iRobot mit Insolvenzantrag. Oracle dementiert angebliche Verzögerungen bei OpenAI-Rechenzentren. Hohes Anlegerinteresse an Tilray- und Canopy Growth-Aktien.
Marktentwicklung
Die Erholung des deutschen Aktienmarkts stand am Montag auf wackligen Füßen.
Der DAX stieg am Montag im XETRA-Haupthandel zum Start an. Nachdem er zunächst weiterhin im Plus notiert, fiel er am Nachmittag an die Nulllinie zurück. Im weiteren Verlauf konnte er sich jedoch wieder etwas nach oben kämpfen und beendete den Tag 0,18 Prozent stärker bei 24.229,91 Punkten.
Der TecDAX gewann anfänglich leicht hinzu und gab im weiteren Verlauf wieder ab. Zum Handelsschluss schaffte er noch ein kleines Plus von 0,07 Prozent bei 3.554,80 Stellen.
Aus Branchensicht stand angesichts der andauernden Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine erneut der Rüstungssektor im Mittelpunkt des Interesses. Das diplomatische Ringen um ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges ging in Berlin auf höchster Ebene weiter. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und die vom Sondergesandten Steve Witkoff angeführte US-Delegation setzten ihre intensiven Gespräche fort.
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Europas Börsen präsentierten sich am Montag stärker.
So startete der EURO STOXX 50 mit einem kleinen Gewinn und baute diesen im Anschluss etwas aus. Er verabschiedete sich 0,66 Prozent höher bei 5.758,71 Zählern.
Anleger zeigten sich am Montag optimistisch vor wichtigen Ereignissen im Wochenverlauf, darunter der EZB-Zinsentscheid und Konjunkturdaten, die in den USA zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Inflation anstehen. Marktanalyst Maximilian Wienke vom Broker eToro sieht in diesen die "entscheidenden Daten für die Jahresendrally", die im Dezember bislang nur schwer in die Gänge kommt. Bislang hat der EuroStoxx in diesem Monat um eineinhalb Prozent zugelegt.
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Die US-Börsen beendeten den Montagshandel mit unterschiedlich hohen Verlusten.
Der Dow Jones schloss bei 48.416,56 Punkten um nur 0,09 Prozent leichter. Zum Start hatte er noch leicht zulegen können, war dann jedoch schon bald auf die Nulllinie zurückgefallen und konnte sich im weiteren Handelsverlauf nicht mehr von ihr lösen.
Der NASDAQ Composite beendete den Handel daneben um 0,59 Prozent tiefer bei 23.057,41 Zählern. Er hatte anfangs klar im Plus eröffnet, fiel jedoch schon kurze Zeit später auf rotes Terrain zurück.
Nach den Verlusten vom Freitag setzten die US-Börsen ihre Schwäche auch am Montag fort. Gleichzeitig hielt die Umschichtung von Technologiewerten hin zu klassischen Industrie- und Standardaktien an. Hintergrund sind anhaltende Sorgen über mögliche Überbewertungen bei KI-bezogenen Titeln, weshalb viele Anleger kurz vor dem Jahresende Gewinne mitgenommen haben oder dies weiterhin tun.
Im weiteren Wochenverlauf rücken zunehmend wichtige US-Konjunkturdaten in den Fokus. Am Dienstag werden verspätet Arbeitsmarktdaten für Oktober und November erwartet, deren Veröffentlichung sich wegen des US-Shutdowns verzögert hatte. Am Donnerstag folgen die ebenfalls richtungsweisenden Inflationszahlen. Sowohl die Arbeitsmarkt- als auch die Preisdaten sind für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed von großer Bedeutung, auch wenn sich ihre Auswirkungen erst im kommenden Jahr zeigen dürften. Die Fed hatte bei ihrer letzten Zinssitzung am vergangenen Mittwoch den Leitzins wie erwartet aus Sorge um den Arbeitsmarkt gesenkt.
Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Montag rote Vorzeichen aus.
In Tokio schloss der Nikkei 225 mit einem Verlust von 1,31 Prozent bei 50.168,11 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite bis Handelsende um 0,55 Prozent auf 3.867,92 Zähler nach.
In Hongkong verlor der Hang Seng schlussendlich 1,34 Prozent auf 25.628,88 Einheiten.
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag tiefrot und folgten damit den negativen US-Vorgaben. Die globalen Vorbehalte gegenüber Technologieaktien waren auch in Asien mit fallenden Kursen spürbar. Den jüngsten Belastungsfaktor lieferte Broadcom, der US-Halbleiterkonzern hat mit seinem Ausblick nicht überzeugt. Insbesondere die steigenden Ausgaben für KI stoßen am Markt auf eine wachsende Skepsis.
Zudem drückten eine Reihe schwacher oder unter Erwartung liegender Daten in China auf die Stimmung. Neben schwachen Einzelhandelsdaten enttäuschte auch die Industrieproduktion im November sowie die städtischen Anlageinvestitionen.
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