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07.11.2019 13:41
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ArcelorMittal-Aktie springt an: ArcelorMittal senkt Prognose für eigenen Absatz und weltweite Stahlnachfrage

Pessimistischer Ausblick: ArcelorMittal-Aktie springt an: ArcelorMittal senkt Prognose für eigenen Absatz und weltweite Stahlnachfrage | Nachricht | finanzen.net
Pessimistischer Ausblick
Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal hat wegen des schwierigen Umfelds im dritten Quartal weniger umgesetzt und operativ verdient.
Bei der weltweiten Stahlnachfrage in diesem Jahr rechnet der thyssenkrupp-Konkurrent jetzt nur noch mit einem Wachstum von 0,5 bis 1 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Zuvor hatte der Konzern ein Wachstum von 0,5 bis 1,5 Prozent erwartet. Beim eigenen Absatz geht ArcelorMittal jetzt nur noch von stabilen Auslieferungen aus - statt wie bisher von einem Anstieg. Im dritten Quartal gingen Umsatz und das operative Ergebnis wegen der schwierigen Marktlage und den sinkenden Preisen deutlich zurück. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem noch schwächeren Ergebnis gerechnet.

Die ArcelorMittal-Aktie klettert am Donnerstag im Pariser Handel um 7,90 Prozent auf 15,67 Euro.

/zb/fba

LUXEMBURG (dpa-AFX) Zudem standen unter dem Strich erneut rote Zahlen und die Absatzprognose wurde gekappt. Experten hatten aber mit einem noch schwächeren Ergebnis gerechnet. Aus diesem Grund zog die Aktie des thyssenkrupp-Konkurrenten deutlich an und setzte damit ihre jüngste Erholung fort.

In den drei Monaten bis Ende September fiel der Umsatz wegen einer schwachen Nachfrage und des Preisdrucks im Vergleich zum Vorjahresabschnitt um neun Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar (rund 15 Mrd Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sackte um 61 Prozent auf etwas mehr als eine Milliarde Dollar ab. Unter dem Strich standen wie schon im zweiten Quartal rote Zahlen.

Trotz des Rückgangs überraschte ArcelorMittal positiv, insbesondere beim operativen Ergebnis. Keiner der von Bloomberg erfassten Experten hatte mit einem so hohen Betriebsgewinn gerechnet. Die Analysten der Citigroup verwiesen auf das besser als erwartet ausgefallene Geschäft in Europa - und von den Jefferies-Experten wurden die Kostensenkungen für das vergleichsweise gute Ergebnis verantwortlich gemacht. Neben dem operativen Gewinn lobten die Experten auch den Schuldenabbau.

Das macht die ArcelorMittal-Aktie

Die Aktie legte am Donnerstag in Paris bis zu knapp neun Prozent auf 15,78 Euro zu und kostete damit 40 Prozent mehr als noch Mitte August, als das Papier bis auf 11,20 Euro und damit den tiefsten Stand seit 2016 gefallen war. Am Mittag gewinnt sie immer noch 6,28 Prozent auf 15,44 Euro. Trotz der jüngsten Erholung steht im laufenden Jahr noch ein Abschlag von knapp 15 Prozent auf dem Kurszettel.

/zb/eas/fba

LUXEMBURG (dpa-AFX)

Bildquellen: JEAN-CHRISTOPHE VERHAEGEN/AFP/Getty Images

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