Rückstellungen belasten

Krones enttäuscht mit Gewinnrückgang

21.03.12 16:46 Uhr

Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones hat wegen Rückstellungen und Einmaleffekten im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient als gedacht.

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Das Ergebnis nach Steuern sank überraschend von 50,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 43,7 Millionen Euro, wie Krones am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem deutlichen Zuwachs gerechnet. Aus einem Rechtsstreit in den USA drohen Krones millionenschwere Belastungen, für die das Unternehmen nun Rückstellungen gebildet hat. Die Höhe nannte Krones zunächst nicht. Zudem sei die Steuerquote nach einer Betriebsprüfung deutlich gestiegen.

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Den Gewinn vor Steuern (EBT) konnte Krones zwar von 70,8 Millionen im Vorjahr auf 74,6 Millionen Euro leicht steigern, blieb aber hinter den Erwartungen deutlich zurück. Lediglich der für Maschinenbauer so wichtige Auftragseingang traf mit einem Plus von 14,6 Prozent auf 2,51 Milliarden Euro ebenso wie der Umsatz mit einem Plus von 14,1 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro die Erwartungen. Der Umsatz übertraf sogar den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2008.

Seinen Aktionären will das Unternehmen eine Dividende von 0,60 Euro zahlen, nach 0,40 Euro im Vorjahr. Zum Ausblick hieß es lediglich, dass Krones trotz der volatilen Weltwirtschaft, von einer positiven Entwicklung des Geschäftsjahres 2012 ausgehe und eine deutliche Stärkung seiner Ertragskraft erwarte. Im Winter hatte das Management noch bekräftigt, ab 2012 das alte Vorkrisenniveau bei der Marge von sieben Prozent wieder nachhaltig erreichen zu wollen. Einen detaillierteren Ausblick will der Vorstand am 25. April geben, wenn Krones die endgültigen Jahreszahlen und den Bericht zum ersten Quartal vorlegt.

NEUTRAUBLING (dpa-AFX)

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