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18.10.2019 21:34
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Wie eine Bordsteinkante die Twitter-Übernahme verhinderte

Unfall mit Folgen: Wie eine Bordsteinkante die Twitter-Übernahme verhinderte | Nachricht | finanzen.net
Unfall mit Folgen
Vor drei Jahren stand der Kurznachrichtendienst Twitter kurz vor einer möglichen Übernahme durch Salesforce. Nun wurde der wahre Grund bekannt, warum es nicht zu dem Mega-Deal kam.
• Salesforce wollte Twitter übernehmen
• Unfall sorgt für Umdenken
• Marc Benioff kritisiert Unternehmen

In 2016 war Marc Benioff, CEO des US-Softwareherstellers Salesforce, sehr daran interessiert, Twitter aufzukaufen. Eigenen Anhaben zufolge hatte er die Vision, dass der Social Media-Riese gut in das eigene Geschäft integriert werden könnte, weil er eine tolle Möglichkeit für Salesforce-Kunden bot, um ihre Käufer zu erreichen. Viele seiner Berater seien aber gegen die Idee gewesen, sie hielten sie für zu kompliziert und riskant.

Bordsteinkante sorgt für Umdenken

Doch trotz allem Widerstand verfolgte Benioff seine Vision unbeirrt weiter. In seinem neuen Buch "Trailblazer" enthüllte er nun, dass sich dies erst durch ein persönliches Erlebnis - einen Unfall, um genau zu sein - änderte.

Demnach rutschte Benioff auf einer Bordsteinkante aus, während er sich gerade auf dem Weg zu einem Meeting befand, um die Finanzierung des Deals zu sichern. Dabei riss er sich das Bein auf und verletzte sich am Knie. Diesen Vorfall wertete er als Zeichen, dass er nochmal über seinen Plan nachdenken sollte und er stellte sich die Frage, ob er die Twitter-Akquisition wirklich weiterverfolgen sollte.

Letztendlich entschied er sich dann auch tatsächlich dazu, die Übernahme von Twitter abzublasen. Einen großen Einfluss auf diese Entscheidung hätten auch die eigenen Anteilseigner gehabt, die sehr deutlich gemacht hätten, dass sie seinen Übernahmeplan nicht unterstützten.

Damals hatte Benioff in einem "CNBC"-Interview erklärt: "Ich liebe den CEO, ich liebe das Unternehmen, ich liebe die Marke. Ich liebe alles an Twitter aber unsere Aktionäre tun das nicht und ich höre auf sie. Sie sind ein wichtiger Faktor unserer Familie und wie wir hier bei Salesforce Geschäfte machen".

In "Trailblazer" kritisiert der Salesforce-Mitgründer nun jedoch, dass sich Unternehmen zu sehr den Wünschen der Investoren beugen und dabei die Interessen der Mitarbeiter, der Kunden und auch der Gesellschaft vernachlässigen. Sehr ungewöhnlich für einen früheren Republikaner fordert er daher eine stärkere Regulierung und auch Steuererhöhungen, um die herrschende Ungleichheit etwas auszugleichen.

Kritik an Social Media

Trotzdem ist fraglich, ob Marc Benioff mit Twitter tatsächlich glücklich geworden wäre. In der Vergangenheit hat er nämlich das Soziale Netzwerk Facebook heftig kritisiert und es mit einer tödlichen Sucht nach Zigaretten verglichen, weil es Technologien verwende, die es schwer machen würden, auszusteigen. Deshalb forderte er auch, dass die Regierung einschreiten und Facebook stärker regulieren sollte. Und Twitter habe ähnliche Probleme, so Benioff.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: 1000 Words / Shutterstock.com, Quka / Shutterstock.com

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