XETRA-SCHLUSS/Leichter - Umschichtung von Technologie in Defensive

04.02.26 17:56 Uhr

Werte in diesem Artikel

DOW JONES--Am deutschen Aktienmarkt ist es am Mittwoch nach unten gegangen. Der DAX schloss 0,7 Prozent tiefer bei 24.603 Punkten. Belastet wurde der Index auch durch die Schwäche von Siemens mit Minus 7,1 Prozent. Unter den Verlierern fanden sich Unternehmen, deren Geschäftsmodelle unter der Disruption durch KI-Anwendungen leiden - wie zum Beispiel Siemens oder Scout24 (-5,4%). Für die beiden Technologiewerte sind Investoren nicht mehr bereit, die hohen Multiples zu bezahlen wie noch Anfang des Jahres.

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Für Heidelberg Materials (-9,8%) kam der Gegenwind aus Brüssel. Die EU werde die Ausgabe kostenloser CO2-Zertifikate für die Industrie über eine vereinbarte Frist hinaus verlängern, berichtete das Handelsblatt. Heidelberg hatte sich aggressiv auf die Dekarbonisierung konzentriert, wie es bei den Analysten von JP Morgan hieß. Die berichteten Verzögerungen verlangsamten den Anstieg der CO2-Preise und schmälerten damit den relativen Vorteil, den die Heidelberger erreichen wollten.

Umgeschichtet wurde in die Chemie-Branche, die seit langem begründet gemieden wurde. Unterstützend dürften die jüngst positiven Konjunkturdaten gewirkt haben. Zudem setzt sich die Bundesregierung für stabile und bezahlbare Energie für deutsche Unternehmen ein. Werte wie Brenntag, Lanxess oder Wacker Chemie legten zwischen 9,6 und 12 Prozent zu.

Henkel gewannen knapp 5 Prozent, der Konsumgüterkonzern übernimmt den Anbieter von Hochleistungsspezialbeschichtungen Stahl für 2,1 Milliarden Euro von der französischen Wendel SE. Die Stahl Group beliefert weltweit führende Unternehmen in den Bereichen Automobil, Mode & Lifestyle sowie Verpackungen und erzielte im vergangenen Jahr einen bereinigten Umsatz von rund 725 Millionen Euro. Der Chemiekonzern BASF (+5%) war ebenfalls Aktionär von Stahl und profitierte vom Deal.

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Auch die Deutschen Telekom (+5,4%) findet seit Tagen Fans an der Börse. Auch wenn das Ertragswachstum 2026 überschaubar ausfällt, ist das Geschäftsmodell extrem stabil. Für den Technologiewert Infineon ging es nach Zahlenausweis dagegen um 1,9 Prozent nach unten. Der Konzern lieferte ein solides, aber saisonal schwächeres erstes Quartal des Geschäftsjahres 2026 ab, wie es von MWB hieß. Die Übernahme des nicht-optischen Analog-/Mixed-Signal-Sensorportfolios von AMS-Osram stelle eine starke strategische Ergänzung zu einem attraktiven Preis dar.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.603,04 -0,7% +1,2%

DAX-Future 24.687,00 -0,6% +0,4%

XDAX 24.597,63 -0,7% +0,7%

MDAX 31.524,63 -0,0% +3,0%

TecDAX 3.613,05 +0,2% -0,5%

SDAX 17.925,77 -0,4% +4,8%

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zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 128,02 +22

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag

DAX 27 13 0 6.505,6 88,7 4.807,7 68,8

MDAX 33 17 0 787,3 32,0 676,0 27,4

TecDAX 12 18 0 1.993,9 35,8 1.679,9 27,4

SDAX 28 35 7 160,5 10,3 162,8 12,1

Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2026 11:56 ET (16:56 GMT)

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DatumRatingAnalyst
29.01.2026Deutsche Telekom OverweightBarclays Capital
27.01.2026Deutsche Telekom BuyUBS AG
21.01.2026Deutsche Telekom OverweightJP Morgan Chase & Co.
16.01.2026Deutsche Telekom OverweightBarclays Capital
13.01.2026Deutsche Telekom BuyUBS AG
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29.01.2026Deutsche Telekom OverweightBarclays Capital
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21.01.2026Deutsche Telekom OverweightJP Morgan Chase & Co.
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26.11.2024Deutsche Telekom NeutralUBS AG
14.11.2024Deutsche Telekom NeutralUBS AG
14.10.2024Deutsche Telekom NeutralUBS AG
10.10.2024Deutsche Telekom NeutralUBS AG
10.09.2024Deutsche Telekom NeutralUBS AG
DatumRatingAnalyst
30.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
18.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
04.03.2020Deutsche Telekom UnderweightBarclays Capital
20.02.2020Deutsche Telekom verkaufenBarclays Capital
19.02.2020Deutsche Telekom UnderperformJefferies & Company Inc.

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