"Goldmine"

Bitcoin-Mining im Blick: So protitieren die Aktien Riot Platforms, MARA und Co. von der Energiekrise

21.03.26 23:12 Uhr

NASDAQ-Aktien Core Scientific, MARA & Co.: So können Bitcoin-Miner die Energiekrise für sich nutzen | finanzen.net

Bitcoin-Miner sitzen auf einer "Goldgrube". Van Ecks Matthew Sigel erklärt, wie Bitcoin-Mining-Unternehmen von der Energieknappheit profitieren.

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• Van Eck sieht Bitcoin-Miner als Profiteure der Energiekrise
• MARA und Core Scientific als Vorreiter
• Rentabilität des Bitcoin-Minings schwächelt

Van Eck: Bitcoin-Miner als neue Kraft im Energiemarkt

Laut Matthew Sigel, Leiter der Digital Asset Research bei VanEck, nehmen Bitcoin-Mining-Unternehmen derzeit eine strategische Schlüsselrolle ein, um von der weltweit massiv steigenden Nachfrage nach Strom und Rechenleistung zu profitieren. Sigel betont laut DeCrypt, dass das enorme Aufwärtspotenzial dieses Sektors vom Markt bisher unterschätzt werde. Vor allem die zunehmende Diversifizierung der Infrastruktur spiele eine tragende Rolle: Miner rüsten ihre Kapazitäten aggressiv um, um neben dem Krypto-Mining auch den rasant wachsenden Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu bedienen. "Diese Miner haben frühzeitig erkannt, dass sie in Bezug auf die Kapitalkosten, die sie durch eine Neuausrichtung erzielen können, auf einer Goldgrube sitzen", erklärt Sigel. Er weist zudem darauf hin, dass Mining-Firmen auf Basis ihrer Marktkapitalisierung pro Megawatt noch immer mit einem erheblichen Abschlag gegenüber klassischen Rechenzentrumsbetreibern gehandelt werden.

Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil der Miner liege in ihrer Bedeutung für das globale Netzmanagement. Da sie ihren hohen Stromverbrauch bei Bedarfsspitzen flexibel drosseln können, fungieren sie als wertvolles Instrument zur Lastverteilung. Diese Netzstabilität gewinnt angesichts der Rückverlagerung industrieller Produktion, des KI-Booms und sogar moderner Verteidigungstechnologien - wie hochenergetischer Lasersysteme - massiv an Relevanz, so DeCrypt.

Branchengrößen wie MARA und Core Scientific haben diesen Trend bereits antizipiert: Während MARA seine Standorte konsequent in Hyperscale-Rechenzentren umwandelt, sicherte sich Core Scientific jüngst eine Milliardenfinanzierung durch Morgan Stanley, um den Ausbau der eigenen KI-Infrastruktur voranzutreiben.

Bitcoin-Ausblick

Bezüglich der weiteren Preisentwicklung von Bitcoin zeichnet Sigel ein differenziertes Bild. Die Kryptowährung bleibe derzeit eng an die globale Liquidität und makroökonomische Risikofaktoren gekoppelt. Geopolitische Spannungen oder potenzielle Ölpreisschocks könnten die weltweite Liquidität verknappen und den Kurs innerhalb der aktuellen Handelsspanne von 59.000 bis 72.000 US-Dollar unter Druck setzen. Dennoch gebe es Lichtblicke: Der Analyst wertet es als positives Signal, dass der Verkaufsdruck durch Langzeitinvestoren zuletzt nachgelassen habe, was dem Markt nach der Gewinnmitnahmephase zu Beginn des Zyklus mehr Stabilität verleihe.

Bitcoin-Mining am Limit?

Der optimistischen Einschätzung von VanEck steht jedoch die aktuell prekäre Rentabilität des klassischen Mining-Geschäfts gegenüber. Der jüngste Preisverfall von Bitcoin hat die Branche in eine existenzielle Krise gestürzt und erzwingt einen radikalen strategischen Wandel. Seit die Kryptowährung von ihrem Rekordhoch im Oktober bei über 126.000 US-Dollar eingebrochen ist, arbeiten laut einer Analyse von Rosenblatt, die CNBC vorliegt, die meisten Betriebe nicht mehr profitabel. Besonders kritisch werde die Entwicklung des sogenannten Hashpreises bewertet: Die Einnahmen pro Rechenleistungseinheit sind auf unter 3 Cent gefallen - ein Niveau, das nur noch für die effizientesten Miner tragbar ist. Analyst Chris Brendler beschreibt die Lage drastisch als eine Verschlechterung von "schlecht zu noch schlechter", da die bisherigen Tiefstwerte bei der Profitabilität aus dem Dezember durch die aktuelle Marktsituation nochmals unterboten wurden.

Ob der strategische Schwenk nun ausreicht, um die massiven Verluste im Kerngeschäft aufzufangen, bleibt die entscheidende Frage.

Redaktion finanzen.net

Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.

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