22.09.2021 22:57

"Könnte kollabieren": Schwedens Zentralbank-Chef kritisiert Bitcoin

"Wie Briefmarken handeln": "Könnte kollabieren": Schwedens Zentralbank-Chef kritisiert Bitcoin | Nachricht | finanzen.net
"Wie Briefmarken handeln"
Folgen
Auf einer Bankenkonferenz hat sich der Gouverneur der schwedischen Zentralbank kürzlich äußerst kritisch zum Bitcoin geäußert. Dabei verglich er die digitale Währung mit dem Handel von Briefmarken und prognostizierte einen baldigen Crash.
Werbung
• Schwedens Zentralbank-Chef sagt Bitcoin-Crash voraus
• Handel mit Bitcoin "ist vergleichbar mit dem Handel mit Briefmarken"
• Einstellungen gegenüber Bitcoin & Co. sehr unterschiedlich

Riksbank-Gouverneur prognostiziert Bitcoin-Crash

Auf einer Bankenkonferenz in Stockholm äußerte sich der Chef der schwedischen Zentralbank, Stefan Ingves, kürzlich kritisch zum Bitcoin. Er warnte davor, dass der Wert der größten Kryptowährung drastisch einbrechen könnte und stellte die Beständigkeit von Währungen ohne staatliche Unterstützung in Frage: "Private Währungen brechen in der Regel früher oder später in sich zusammen". Zudem verglich er den Kauf und Verkauf von Bitcoins mit dem Handel von Briefmarken: "Und sicher, man kann durch den Handel mit Bitcoin reich werden, aber es ist vergleichbar mit dem Handel von Briefmarken", zitiert Bloomberg den Riksbank-Gouverneur.

Konträre Meinungen zu Bitcoin & Co.

Die Einstellungen gegenüber digitalen Währungen und dem Bitcoin im Speziellen sind generell sehr konträr. Während zahlreiche Kryptofans überzeugt sind, dass Bitcoin & Co. die Zukunft sind, werden diese Coins zugleich auch von den Aufsichtsbehörden weltweit immer genauer unter die Lupe genommen. In der Welt der Kryptowährungen tut sich in jedem Fall einiges.

So hat beispielsweise El Salvador kürzlich - als erstes Land der Welt - den Bitcoin offiziell als legale Währung eingeführt. In China hingegen stellen sich immer mehr gegen Bitcoin & Co.: Kryptowährungen "seien keine legalen Angebote und haben keine tatsächliche Wertunterstützung", zitiert das Magazin Futurism etwa Yin Youping, den stellvertretenden Direktor des Büros für finanziellen Verbraucherschutz der People’s Bank of China.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Immer mehr Regierungen diskutieren derweil die Möglichkeit, ihre eigenen zentralisierten und staatlich unterstützten Digitalwährungen einzuführen. Der Fintech-Direktor der Bank of England sagte während einer Konferenz vergangenen Monat: "Bitcoin ist angesichts seiner Leistungsmängel und Energieeffizienz in keiner Weise ein relevanter Vergleich für die Art von Technologie, die wir in einer digitalen Zentralbankwährung verwenden könnten", so CoinDesk. Die schwedische Riksbank selbst untersucht derzeit wohl die Möglichkeit, eine eigene digitale Alternative zum Bargeld, die so genannte E-Krone, herauszugeben. Bisher sei diesbezüglich allerdings noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Dim Dimich / Shutterstock.com, Lightboxx / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,08960,0032
0,29
Japanischer Yen141,32500,0350
0,02
Pfundkurs0,88380,0017
0,19
Schweizer Franken0,99780,0024
0,24
Russischer Rubel76,4319-0,2481
-0,32
Bitcoin21194,6197-116,2337
-0,55
Chinesischer Yuan7,34410,0068
0,09
Werbung

Heute im Fokus

Vor Fed-Zinsentscheid: DAX etwas fester -- Peloton reduziert Verlust -- Porsche Holding beteiligt sich an ABB E-Mobility -- Hannover Rück, Software AG, Snap, AMD, PayPal, BBVA im Fokus

Brenntag schließt Partnerschaft für mehr Transparenz in der Lieferkette. Hauck Aufhäuser IB streicht Kaufempfehlung für FRIEDRICH VORWERK. Britische Regierung will Krypto-Anleger besser schützen. Inflation im Euroraum sinkt im Januar deutlicher als erwartet. Hapag-Lloyd-Chef erwartet Normalisierung im Containergeschäft. Russland liefert wieder mehr Gas durch Ukraine nach Europa.

Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Haben Sie vor, Ihre Investitionsquote am Kapitalmarkt in diesem Jahr zu erhöhen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln