finanzen.net
23.04.2020 22:31

Mark Cuban: "Es ist einfacher, mit Bananen als Rohstoff zu handeln als mit Bitcoin"

Bitcoin vs. Bananen: Mark Cuban: "Es ist einfacher, mit Bananen als Rohstoff zu handeln als mit Bitcoin" | Nachricht | finanzen.net
Bitcoin vs. Bananen
Folgen
Obwohl der Self-Made-Milliardär und TV-Star Mark Cuban selbst in einige Blockchain-Firmen investiert ist, glaubt er persönlich nicht wirklich an das langfristige Potenzial der Währungen, die auf diese Technologie aufbauen.
Werbung
• Cuban kauft lieber Bananen statt Bitcoin
• Die Blockchain entwickelt sich zu langsam
• Politik der Notenbanken bringt Hoffnung

Schon in der Vergangenheit hat sich Mark Cuban, der Besitzer des Basketballteam Dallas Mavericks, sehr kritisch zu Krytowährungen und Bitcoin geäußert. Der Self-Made-Milliardär bemängelt dabei stets die begrenzten und komplizierten Anwendungsmöglichkeiten der digitalen Währung.

Cuban vergleicht Bitcoin mit Bananen

So bemängelte der ‚Shark Tank‘-Star kürzlich in einem Podcast mit dem Krypto-Experten Anthony Pompliano abermals das komplizierte Konzept rund um Bitcoin. Dabei sagte der Milliardär schon in einem Interview im September gegenüber Wired.com, dass er sogar "lieber Bananen als Bitcoin haben würde", weil Bananen zumindest noch einen inneren Wert hätten. Diese Meinung erneuerte der Milliardär nun auch im sogenannten "The Pomp Podcast" und sagte: "Es ist einfacher, mit Bananen als Rohstoff zu handeln als mit Bitcoin. Und ich kann diese Banane immer noch essen, bevor sie schlecht wird, und so mein ganzes Kalium für mein Training bekommen."

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Der Milliardär bemängelt die Komplexität…

Auf die von Pompliano gestellte Frage, was es benötigen würde, um seine Meinung zu Bitcoin zu ändern, antwortete Cuban: "Es müsste so einfach zu bedienen sein, dass es für jeden ein Kinderspiel ist". "Es müsste erstmal völlig reibungslos und für alle verständlich sein." So einfach, dass es auch "Oma machen könnte", so der Krypto-Skeptiker im Podcast. Erst "dann könnte man sagen, es ist eine Alternative zu Gold als Wertspeicher. […] Mit Gold hat man zumindest Goldmünzen - ich könnte Goldbarren als Möbel verwenden", so Cuban weiter.

… und die zwanghafte Verknüpfung mit Fiat-Geld

"Sie müssen [Bitcoin] ausgeben können, denn im Moment müssen Sie es noch für alles konvertieren, was Sie benötigen. Und solange Sie es umrechnen müssen, sind Sie immer noch auf Fiat-Geld angewiesen", so der TV-Star im Podcast. "Die Tatsache, dass wir so viel darüber streiten […], beweist nur, dass es schwierig ist", so Cuban in Bezug auf die Komplexität der Kryptowährung.

TV-Star kritisiert die langsame Entwicklung der Blockchain

Auch wenn sich Mark Cuban extrem kritisch über Bitcoin äußert, ist er dennoch ein großer Befürworter der Blockchain-Technologie. Dabei bemängelt er jedoch den, in seinen Augen, viel zu langsamen Entwicklungsprozess. "Blockchain ist eine großartige Gelegenheit, aber in Wirklichkeit haben wir nicht gesehen, dass Blockchain-Anwendungen wirklich auf dem Vormarsch sind, [denn] es gibt Unsicherheiten bei all den verschiedenen Arten von Kryptos und den ganzen Argumenten zwischen ihnen allen", so die Meinung des Self-Made-Milliardärs zur Blockchain-Technologie.

Das könnte Sie auch interessieren: JETZT NEU - Bitcoin & Co. über die finanzen.net App handeln - oder für Profis über die Börse Stuttgart Digital Exchange

Die letzte Chance für Bitcoin?

Trotz der harschen Kritik, die Mark Cuban im "The Pomp Podcast" gegenüber Bitcoin geäußert hat, sieht der Milliardär nun doch noch eine letzte Chance, die den Bitcoin bald beflügeln könnte. "Zum potenziellen Vorteil von Bitcoin: Wenn alle in die [digitale Währung] gehen, weil wir so viel Geld drucken und es globale Auswirkungen gibt, hat der Bitcoin einiges zu verarbeiten, und wenn wir es nicht tun, hat auch der Bitcoin nichts", so Cuban in Bezug auf den Bitcoin und seiner möglichen Funktion als "sicherer Hafen" bzw. Inflationsschutz.

Pierre Bonnet / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Andrew Angelov / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,17840,0022
0,19
Japanischer Yen124,67800,0080
0,01
Pfundkurs0,90220,0026
0,29
Schweizer Franken1,0776-0,0017
-0,16
Russischer Rubel86,56660,5991
0,70
Bitcoin9564,98051,4307
0,01
Chinesischer Yuan8,21780,0072
0,09

Heute im Fokus

DAX letztlich tiefer -- Wall Street etwas höher -- Sixt: Gewinnwarnung -- Bayer vorsichtiger -- Evonik besser als befürchtet -- TeamViewer: Starkes Quartal -- Infineon, K+S, Schaeffler im Fokus

EU-Kommission meldet Bedenken gegen Fitbit-Übernahme durch Google an. Virgin Galactic vergrößert Verlust. Google-Mutter Alphabet nimmt 10 Milliarden Dollar mit Anleihen auf. Ford-Chef Hackett tritt überraschend zurück. ByteDance-Gründer verteidigt US-Verkaufsstrategie für TikTok. Siemens Healthineers erhält FDA-Notfallzulassung für Corona-Antikörpertest.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Umfrage

Wie bewerten Sie das Krisenmanagement der Bundesregierung bei der Corona-Pandemie?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
Daimler AG710000
Ballard Power Inc.A0RENB
Amazon906866
Deutsche Bank AG514000
NikolaA2P4A9
Microsoft Corp.870747
Lufthansa AG823212
Deutsche Telekom AG555750
Infineon AG623100