China-Signale belasten

Bitcoin sackt zwischenzeitlich auf 6-Monats-Tief ab

25.11.19 14:46 Uhr

Bitcoin sackt zwischenzeitlich auf 6-Monats-Tief ab | finanzen.net

Die weltgrößte Kryptowährung Bitcoin setzte ihre Talfahrt auch zu Beginn der neuen Woche weiter fort.

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• Bitcoin setzt Talfahrt fort
• China-Signale belasten
• BTC spielt in Krypto-Plänen von China wohl keine Rolle

Nachdem der Bitcoin bereits am Freitag die 7.000-US-Dollar-Marke gerissen hatte, ging es auch zu Beginn der neuen Woche weiter abwärts: Am Montag verlor der digitale Coin weiter an Wert und rutschte bis auf 6.571,91 US-Dollar ab. Damit markierte die Cyberdevise ein neues 6-Monats-Tief. Am NAchmittag kann sich Bitcoin wieder etwas erholen und tseht nun wieder über der 7.000-US-Dollar-Marke.

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Weiterhin sind es Hiobsbotschaften für Kryptoanhänger aus China, die auf dem Bitcoin-Preis lasten. Die chinesische Zentralbank People’s Bank of China hatte am Freitag ein strikteres Vorgehen gegen den Handel mit Kyptowährungen angekündigt. Um gegen illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Digitalwährungen vorzugehen, wollen die chinesischen Währungshüter den Handel weiter einschränken.

Darüber hinaus führen Experten auch technische Gründe für den Abwärtstrend bei Bitcoin an, da durch den Fall unter die 200-Tage-Linie ein Verkaufssignal ausgelöst worden sei, was weitere Bitcoin-Verkäufe nach sich gezogen habe.

China-Aussagen widersprüchlich

Die chinesische Zentralbank arbeitet aktuell an einer eigenen Kryptowährung, zuletzt hatte das Projekt, das wohl als Gegenentwurf zu Facebooks Stable Coin Libra konzipiert wurde, Form angenommen. Die chinesische Digitalwährung soll DCEP heißen und langfristig die Fiat-Landeswährung Yuan ersetzen. Basis von DCEP ist die Blockchain, was die jüngsten Signale aus China auch in ein anderes Licht rückt: Denn die chinesische Zentralbank hatte am Freitag explizit darauf hingewiesen, dass Kryptowährungen - deren Handel im Land der Mitte weiter eingeschränkt werden soll - nicht mit der ihnen zugrundeliegenden Blockchain-Technologie verwechselt werden sollten.

Dies verstärkt die Vermutungen, dass China wohl eine eigene Kryptowährung an den Start bringen will und in diesem Zusammenhang auch verstärkt in die Blockchain investiert - Bitcoin & Co. spielen in den Kryptoplänen der Chinesen aber offenbar keine Rolle.

Redaktion finanzen.net

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