21.06.2017 15:57

Australien erkennt Bitcoin als Währung an

Digitalwährung: Australien erkennt Bitcoin als Währung an | Nachricht | finanzen.net
Digitalwährung
Folgen
Die australische Regierung hat beschlossen: Ab Juli soll Bitcoin als echte Währung anerkannt werden. Mit dieser Maßnahme will sich das Land zu einem Weltmarktführer in der FinTech-Branche entwickeln.
Werbung
Auch Australien hat das Potenzial des Marktes für Digital- und Kryptowährung erkannt und lässt ab dem 1. Juli dieses Jahres Digitalwährungen wie Bitcoin als echtes Geld zu. Der Beschluss, der in der diesjährigen Zusammenfassung des Haushaltsplans erstmals integriert wurde, dient vor allem dazu, die FinTech-Branche im Land voranzutreiben. Ab sofort können Kunden Digitalwährungen kaufen oder als Zahlungsmittel verwenden ohne finanzielle Nachteile fürchten zu müssen. Mit dem neuen Entscheid entfällt nämlich besonders die doppelte Versteuerung der Digitalwährung.
Werbung
BTC/CHF und andere Devisen mit Hebel handeln (long und short)
Handeln Sie Währungspaare wie BTC/CHF Hebel bei der Nr. 1 unter Deutschlands CFD-Anbietern und partizipieren Sie an steigenden wie fallenden Notierungen.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Anzeige

Der Kauf von Bitcoin ist recht kompliziert und aufwändig.
» Hier können Sie ganz einfach Bitcoin kaufen und verkaufen

Kommt der Beschluss zu spät?

Damit hat sich Australien in den letzten Jahren etwas schwer getan. Bislang hatte die Regierung die bekannteste Digitalwährung Bitcoin vielmehr als eine Ware angesehen, die doppelt besteuert wird. Erst 2014 lehnte die australische Steuerbehörde (ATO) den Vorschlag des Wirtschaftsausschusses, Bitcoin als Währung und nicht als Einnahmequelle anzusehen, direkt ab. Nicht ohne Folgen: Die finanzielle Belastung schreckte viele FinTech-Unternehmen ab, die sich dann doch lieber in anderen Ländern wie den USA oder Deutschland ansiedelten, in denen Digitalwährungen schon seit 2013 als Währung anerkannt sind. Damit entging den Australiern ein Markt mit großem Potenzial.

Digitalwährung auf dem Vormarsch

Bitcoin war in den vergangenen Monaten nämlich so gefragt wie nie. Im Unterschied zu anderen Devisen konnte die digitale Währung an der Börse ein Rekordhoch nach dem anderen markieren. Innerhalb der letzten zwei Jahre hat sich der Bitcoin-Kurs fast verzehnfacht. Nicht zuletzt übertraf sein Wert auch den einer Feinunze Gold. Der Digitalwährung liegt die Blockchain-Technologie zugrunde, die ebenfalls auf immer mehr Akzeptanz stößt. In dieser Technologie werden Daten nicht nur auf einem Server gespeichert, sondern auf allen Rechnern eines Netzwerks. Dadurch soll eine sichere und fälschungsfreie Datenübertragung gegeben sein.

Unabhängig von Staat und Banken

Das Konzept Bitcoin wurden ursprünglich 2009 mit dem Ziel entwickelt, ein Geldsystem zu schaffen, das unabhängig von Staat und Banken ist und schneller und günstigere Transaktionen ermöglicht. Mit der Zeit stieg die Kryptowährung vor allem dank der starken Nachfrage aus Asien stark im Wert. Dennoch ist auch die digitale Devise nicht ganz frei von Kritik. In der Vergangenheit waren Bitcoins lange ein Mittel für Kriminelle, um Geldwäsche und Drogenhandel zu betreiben. Darüber hinaus rät die Bundesbank, die Digitalwährung mit Vorsicht zu genießen. Es handele sich dabei um ein Spekulationsobjekt, dessen Wert sich rapide verändern könne.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Bad Man Production / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0260-0,0004
-0,03
Japanischer Yen136,9620-0,0115
-0,01
Pfundkurs0,84550,0002
0,02
Schweizer Franken0,9659-0,0006
-0,06
Russischer Rubel63,89031,3101
2,09
Bitcoin24167,8303361,5868
1,52
Chinesischer Yuan6,9182-0,0024
-0,03

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- US-Börsen schließen in der Gewinnzone -- BaFin beklagt Mängel bei Deutsche Börse-Tochter -- freenet mit starkem Halbjahr -- VW, Bayer, Rivian im Fokus

Geplanter Konzernumbau beflügelt Peloton. Uniper könnte Versorungslage in Europa mit Tauschgeschäft verbessern. Mercedes-Benz kooperiert mit CATL bei Herstellung von E-Auto-Batterien. SAF-HOLLAND kommt bei Haldex-Übernahme voran. Jungheinrich schlägt Erwartungen. Knorr-Bremse macht deutlich weniger Nettogewinn.
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln