Druck hält an

Bitcoin fällt erstmals seit April unter 90.000 US-Dollar - Leichte Erholung folgt

18.11.25 22:04 Uhr

Bitcoin bricht zeitweise unter 90.000 US-Dollar ein - Krypto-Alarm am Markt! | finanzen.net

Der Bitcoin ist am Dienstag unter Druck geblieben. Im Handelsverlauf rutschte die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Plattform Bitstamp erstmals seit Ende April unter die Marke von 90.000 US-Dollar.

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Devisen

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76,0509 EUR -3,2049 EUR -4,04%

65,8195 GBP -2,7488 GBP -4,01%

14.017,8378 JPY -586,8408 JPY -4,02%

1,1884 EUR -0,0346 EUR -2,83%

1,0285 GBP -0,0296 GBP -2,79%

219,0488 JPY -6,3175 JPY -2,80%

0,2045 CHF -0,0094 CHF -4,41%

0,2234 EUR -0,0103 EUR -4,42%

0,1934 GBP -0,0089 GBP -4,39%

41,1852 JPY -1,8947 JPY -4,40%

0,2582 USD -0,0120 USD -4,46%

76,0979 EUR -3,1668 EUR -4,00%

65,8603 GBP -2,7158 GBP -3,96%

14.026,5146 JPY -579,8148 JPY -3,97%

Zuletzt gab es eine Erholung: Ein Bitcoin kostete gemäß CoinmarketCap wieder 92.781,91 Dollar.

Auch die Kurse vieler anderer Kryptowährungen mit hoher Marktkapitalisierung wie etwa Ethereum, XRP, Solana oder Cardano fielen deutlich. Sie litten unter der weiterhin spürbaren Risikoscheu der Anleger, die sich auch am Aktienmarkt in Form deutlicher Kursverluste äußerte.

"Die anhaltende Zinsunsicherheit wirkt wie ein Hemmschuh für den Kryptomarkt", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

Aktuell herrscht am Markt Uneinigkeit darüber, ob die US-Notenbank Fed ihren Leitzins im Dezember - wie erhofft - erneut senken wird. Nach der letzten Senkung Ende Oktober hätten sich einige Fed-Vertreter zurückhaltend mit Blick auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik geäußert, hieß es von der Deutschen Bank.

Mehr Klarheit erhoffen sich Anleger von der am Donnerstag anstehenden Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten für September. Eine starke Beschäftigungsentwicklung oder ein deutlicher Anstieg der Stundenlöhne können Inflationsrisiken bergen, die einer weiteren Zinssenkung entgegenstehen. Für riskante Anlagen wir Kryptowährungen wären das schlechte Nachrichten, denn hohe Zinsen erhöhen die Attraktivität von vergleichsweise sicheren Anlagen wie festverzinslichen Wertpapieren.

Darüber hinaus ist der Bitcoin aktuell auch aus markttechnischer Sicht angeschlagen. Beobachter sehen ein Warnsignal in dem Umstand, dass die 50-Tage-Durchschnittslinie als Maß für die mittelfristige Entwicklung jüngst die viel beachtete 200-Tage-Linie nach unten gekreuzt hat, die den langfristigen Trend beschreibt. Diesem Muster seien schon größere Korrekturen während längerer Bärenphasen vorausgegangen, hatte erst am Montag Ryan Lee, Chefanalyst der Krypto-Börsenplattform Bitget, gemahnt. Daher sollten Bitcoin-Anleger vorsichtig sein, auch wenn aktuell durchaus institutionelle Kapitalströme in den Markt zurückkehrten.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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