Expertenmeinung

Ray Dalio argumentiert für Gold und Bitcoin als Hedge-Optionen im Anlegerportfolio

11.08.25 21:56 Uhr

Star-Investor Dalio schlägt Alarm: 15 Prozent Gold oder Bitcoin ins Portfolio! | finanzen.net

Ray Dalio, der Gründer von Bridgewater Associates, sieht eine klassische Währungsabwertung und sichert sich mit Gold und Bitcoin dagegen ab.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

4.454,46 USD -67,85 USD -1,50%

Devisen

55.462,0491 CHF -983,8900 CHF -1,74%

60.587,4904 EUR -1.091,2827 EUR -1,77%

52.428,6275 GBP -932,9451 GBP -1,75%

11.163.978,1131 JPY -201.739,4914 JPY -1,77%

70.018,7337 USD -1.287,8549 USD -1,81%

1.679,4135 CHF -36,5747 CHF -2,13%

1.834,6140 EUR -40,4553 EUR -2,16%

1.587,5603 GBP -34,6615 GBP -2,14%

338.049,8194 JPY -7.474,3699 JPY -2,16%

2.120,1959 USD -47,5644 USD -2,19%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,75%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 2,18%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,82%

0,0005 ETH 0,0000 ETH 2,21%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,78%

0,0006 ETH 0,0000 ETH 2,18%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,47%

0,0000 ETH 0,0000 ETH 2,36%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 1,87%

0,0005 ETH 0,0000 ETH 2,24%

• Star-Investor Ray Dalio sieht Entwertung von Fiat-Währungen als großes Problem
• Er stuft Bitcoin als effektiven Diversifikator gegen diese Entwicklung ein, warnt aber vor Risiken
• Mike Novogratz von Galaxy Digital äußerte sich indes kurzfristig optimistischer für die Kursentwicklung von Ethereum

In einem aktuellen Interview hat sich Star-Investor Ray Dalio zur Rolle von Kryptowährungen in der aktuellen Wirtschaftslandschaft geäußert. Er betrachtet Bitcoin als eine potenzielle Absicherung gegen die Entwertung traditioneller Fiat-Währungen, sieht aber auch spezifische Risiken.

Die makroökonomische Perspektive von Ray Dalio

Im "Master Investor Podcast" mit Wilfred Frost erläuterte Ray Dalio, dass sich die Welt am Ende eines langen Schuldenzyklus befinde, der eine ähnliche "klassische Entwertung" aller Fiat-Währungen wie in den 1930er oder 1970er Jahren zur Folge haben könnte. In diesem Umfeld würden alle Währungen im Verhältnis zu "Nicht-Fiat", oder harten Währungen an Wert verlieren. Dalio sieht Gold als die primäre "Nicht-Fiat-Währung", die mittlerweile die zweitgrößte Reservewährung der Welt sei.

Mit Blick auf Bitcoin betonte Dalio, dass es von vielen als eine alternative Währung wahrgenommen werde. Er nannte die limitierte Menge, die Funktion als Wertspeicher und die einfachen Transaktionsmöglichkeiten als positive Eigenschaften. Gleichzeitig äußerte der Investor Bedenken über Risiken, wie die fehlende Anonymität von Transaktionen und die Möglichkeit, dass der Code "gehackt" oder staatlich kontrolliert werden könnte. Dalio selbst gab an, in seinem Portfolio zwar Gold, aber nur eine geringe Menge Bitcoin zu halten.

Für einen neutralen Anleger, der das beste Rendite-Risiko-Verhältnis anstrebe, schlug Dalio eine Portfolioposition von etwa 15 Prozent in Gold oder Bitcoin als Absicherung gegen die Entwertung des Geldes vor.

Hintergrundinformationen und der Blick auf Ethereum

Die Diskussion über die Rolle von Kryptowährungen findet vor dem Hintergrund eines volatilen Marktumfelds statt. Die größte Kryptowährung, der Bitcoin, konnte erst Mitte Juli ein neues Allzeithoch von rund 123.000 US-Dollar verzeichnen. Die zweitgrößte Kryptowährung, Ethereum, hinkt noch etwas hinter dem Bitcoin her, obwohl sie im gleichen Zeitraum ebenfalls zulegen konnte. Das Rekordhoch von Ethereum von rund 4.890 US-Dollar stammt jedoch noch aus dem November 2021.

Mike Novogratz, CEO des Krypto-Vermögensverwalters Galaxy Digital, äußerte sich daher in einem Interview mit CNBC optimistischer für Ethereum. Er ist der Ansicht, dass Ethereum in den nächsten drei bis sechs Monaten eine stärkere Performance als Bitcoin zeigen könnte, angetrieben durch eine steigende institutionelle Nachfrage.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Michel Euler/AP, CNBC/Getty Images