03.10.2019 19:58

BRL, CLP & Co.: Diese Währungen dürften bei einem Handelsdeal am besten performen

Im Einklang mit dem Yuan: BRL, CLP & Co.: Diese Währungen dürften bei einem Handelsdeal am besten performen | Nachricht | finanzen.net
Im Einklang mit dem Yuan
Folgen

Bis zu 1% p.a. Festzins jetzt risikofrei sichern. 15 € Amazon-Gutschein bis 31.01. zusätzlich! -W-

Sollten sich die Vereinigten Staaten und China tatsächlich in absehbarer Zukunft auf ein Handelsabkommen einigen, sollten Anleger einige Währungen besonders im Blick behalten.
Werbung
• Währungen aus rohstoffexportierenden Ländern sehr konsistent zum Yuan
• Brasilianischer Real mit stärkster Performance auf Schwellenmärkten
• Thailändischer Baht, Philippinischer Peso & Co. unabhängig von Yuan
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Sollte es zwischen den USA und China nach dem scheinbar nicht enden wollenden Handelszwist doch noch zu einer Einigung kommen, sollten Marktteilnehmer die Entwicklung einiger Währungen besonders im Blick behalten. In der Woche vom 7. Oktober will Vizepremier Liu He offenbar zu hochrangigen Gesprächen nach Washington reisen. Zwar hatte US-Präsident Donald Trump kürzlich erklärt, eine Einigung könne "schneller passieren, als man denkt", doch kommt es immer wieder zu Rückschlägen. Ein Handelsdeal ist damit alles andere als sicher.

Dennoch gilt er nach wie vor nicht als ausgeschlossen. Aus diesem Grund hat Bloomberg eine Studie durchgeführt und untersucht, welche Währungen am meisten von einem solchen Abkommen profitieren dürften. Untersucht wurden 19 Währungen weltweit in Perioden ab Mitte 2017, in welchen sich der chinesische Yuan über einen kurzen Zeitraum um jeweils zwei Prozent oder mehr bewegt hat.

Brasilianischer Real mit stärkster Performance

Basierend auf der Sensitivität gegenüber dem Renminbi zeigten Währungen aus rohstoffexportierenden Ländern wie Chile, Brasilien oder auch Russland die konsistentesten und größten Bewegungen, wie aus der Analyse von Bloomberg hervorgeht. Von einem Handelsdeal dürfte demzufolge der Brasilianische Real am meisten profitieren und damit der stärkste Performer auf den Schwellenmärkten sein. Denn während sich der Yuan in den sechs Episoden während der letzten zwei Jahre um ein Prozent bewegte, reagierte der Brasilianische Real mit einer Bewegung um 1,3 Prozent. Stark dürfte sich in dem Fall eines Abkommens auch der Chilenische Peso zeigen: Pro 1-Prozent-Bewegung des Yuan bewegte er sich ebenfalls um ein Prozent. Währenddessen reagierten der Kolumbianische Peso sowie der Russische Rubel je mit einer Bewegung um 0,9 Prozent auf eine 1-prozentige Veränderung der chinesischen Währung. Auch Währungen aus Ländern, die enge Handelsbeziehungen zu China pflegen, hatten Bloomberg zufolge einen hohen Stellenwert. So zeigten der Südkoreanische Won, der Malaysische Ringgit, der Singapur-Dollar, der Neue Taiwan-Dollar und auch die Indonesische Rupiah konstant große Bewegungen.

Moderate bis keine Konsistenz mit dem Yuan

Während die oben genannten Währungen besonders von einem Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und China profitieren würden, wiesen folgende Währungen eine moderate Beziehung zum Yuan auf: Die Türkische Lira, der Südafrikanische Rand, der Ungarische Forint, Polens Złoty, die Tschechische Krone, der Mexikanische Peso sowie die Indische Rupie.

Schlusslichter der Analyse Bloombergs waren der Thailändische Baht, der Israelische Schekel und der Philippinische Peso. Während sich der Yuan in den betrachteten Perioden um ein Prozent bewegte, reagierten diese Währungen kaum darauf.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: ChameleonsEye / Shutterstock.com, Dilok Klaisataporn / Shutterstock.com

Jetzt kostenlos anmelden!

Rendite mit nachhaltigen Investments steigern? Ja, das ist möglich! Wie das geht, zeigen Ihnen zwei Experten im B2B-Seminar heute um 11 Uhr.

Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,21450,0017
0,14
Japanischer Yen126,0250-0,0050
-0,00
Pfundkurs0,8883-0,0014
-0,16
Schweizer Franken1,0772-0,0005
-0,05
Russischer Rubel89,0210-0,5450
-0,61
Bitcoin29573,7305-145,7598
-0,49
Chinesischer Yuan7,8534-0,0053
-0,07

Heute im Fokus

DAX startet fester -- Asien uneinheitlich -- BASF übertrifft Erwartungen -- Bilfinger braucht neuen Chef, Optimismus für 2021 -- Netflix schlägt Erwartungen -- Stellantis, VW, MTU im Fokus

DIC Asset plant Transaktionsvolumen in Milliardenhöhe. Honda arbeitet mit GM-Tochter Cruise in Japan zusammen. Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals seit Oktober wieder mit Video-Rede aufgetaucht. Neue US-Regierung will harten Kurs gegenüber China fortsetzen. Ford muss drei Millionen Fahrzeuge in USA zurückrufen. BHP produziert mehr Eisenerz und kündigt Milliarden-Belastung an. HENSOLDT kauft Datenanalyse-Firma für militärische Aufklärung.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln