Konjunktur im Fokus

Darum zeigt sich der Euro wenig verändert

01.06.21 13:16 Uhr

Darum zeigt sich der Euro wenig verändert | finanzen.net

Der Euro hat sich am Dienstag in einer engen Handelsspanne gehalten.

Werte in diesem Artikel
Devisen

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0,8683 GBP -0,0020 GBP -0,23%

9,2382 HKD 0,0321 HKD 0,35%

185,7200 JPY 0,6900 JPY 0,37%

1,1823 USD 0,0040 USD 0,34%

1,1517 EUR 0,0026 EUR 0,22%

0,0054 EUR 0,0000 EUR -0,37%

0,8459 EUR -0,0029 EUR -0,34%

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,2221 Dollar. Der Kurs lag damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,2201 Dollar festgesetzt.

Robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone stützten den Euro ein wenig. So ist Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone im Mai auf den höchsten Stand seit Beginn der Umfrage im Juni 1997 gestiegen. Der Einkaufsmanagerindex des Marktforschungsunternehmens IHS Markit war laut einer Zweitschätzung noch stärker gestiegen als in einer ersten Erhebung ermittelt.

Zudem ist die Inflation in der Eurozone leicht über das Ziel der EZB gestiegen. Erstmals seit November 2018 kletterte die Jahresinflationsrate auf 2,0 Prozent. Eine Änderung der Geldpolitik erwarten Beobachter jedoch nicht, da vorübergehende Faktoren für den Anstieg verantwortlich gemacht werden.

"Rufe nach einem Überdenken des aktuellen geldpolitischen Kurses gibt es zwar aus den Reihen der EZB-Notenbanker, diese dürften jedoch einstweilen in der Minderheit bleiben", erklärte Elmar Völker, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg. "Ein Grund hierfür ist nicht zuletzt die weiterhin gemäßigte Kerninflation." Bei der Kerninflation werden schwankungsanfällige Größen wie Energie- und Lebensmittel rausgerechnet.

Am Nachmittag werden in den USA noch Zahlen zum Einkaufsmanagerindex ISM für die Industrie im Mai und zu den Bauinvestitionen im April veröffentlicht. Der ISM-Index gilt als wichtigster Frühindikator für die US-Industrie.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images