05.01.2018 14:31
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Kryptowährungen im Vergleich: Das wäre 2017 bei Bitcoin, IOTA & Co. aus 10.000 Euro geworden

Krypto-Hype: Kryptowährungen im Vergleich: Das wäre 2017 bei Bitcoin, IOTA & Co. aus 10.000 Euro geworden | Nachricht | finanzen.net
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Im vergangenen Jahr hat es bei den Kryptowährungen einige Outperformer gegeben. Doch eine Kryptowährung kann alle Konkurrenten abhängen. Wer vor einem Jahr in diese Digitalwährung 10.000 Euro investiert hätte, könnte sich jetzt über ein prall gefülltes Depot im Wert von über einer Million Euro freuen.
Hätte man beim Schlusskurs zu Jahresbeginn 2017 in die heute bekanntesten Kryptowährungen investiert - welche Performance hätte sich daraus ergeben? Wir haben dieses Szenario einmal genauer unter die Lupe genommen und die Ergebnisse der derzeit acht größten Digitalwährungen miteinander verglichen. Die Analyse bezieht sich auf die Performance ohne Transaktionskosten, Inflation und Steuern. Wichtig ist, zu beachten, dass alle Berechnungen in Euro stattgefunden haben und einige Kryptowährungen auf Grund des verspäteten ICO im Vergleich schlechter abschneiden.

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Der ambitionierte Outperformer: Dash

Abseits des medialen Hypes um den Bitcoin konnte sich die Kryptowährung Dash heimlich zum Outperformer des Jahres 2017 mausern. Die Digitalwährung wird aktuell als achtgrößte Kryptowährung mit knapp 10 Milliarden Euro Marktkapitalisierung bewertet. Sie schaffte es ihren Börsenwert zu verhundertfachen. Die Funktionsweise ähnelt stark dem Bitcoin. Die Kryptowährung legt jedoch einen stärkeren Wert auf den Datenschutz. Die größte Unterscheidung ist allerdings, dass die Transaktionsinformationen nicht für alle Nutzer öffentlich ersichtlich sind. Die Transaktionen werden über das PrivateSend-System abgewickelt. Bei einer Investition zu Jahresbeginn könnte man sich jetzt beim Blick ins Depot über 1,06 Millionen Euro freuen.

Der neue Börsen-Superstar: Bitcoin

Nachdem die Tech-Aktien aus den USA zu den gefragtesten Anlagewerten der letzten Monate zählten, kennen die Börsen nun beinahe kein anderes Thema mehr als Digitalwährungen. Niemand steht dabei so stark im Rampenlicht wie die Mutter aller Kryptowährungen: Der Bitcoin. Er nimmt weiterhin beinahe die Hälfte des Wertes aller Kryptowährungen ein. Über 250 Milliarden Euro Marktkapitalisierung sprechen für den neuen Superstar. Im Depot wären heute rund 150.000 Euro, hätte man die 10.000 Euro Anfang des Jahres investiert. Doch im Windschatten befindet sich mittlerweile eine ganze Reihe aufstrebender Nachfolger, die mit hohen Wachstumsraten die Anleger vom Investment des Bitcoin offensiv abwerben. Es befinden sich aktuell knapp 17 Millionen Bitcoins auf dem Markt, wodurch der Stückpreis dementsprechend hoch ist, da die übrigen Kryptowährungen mehr Coins im Umlauf haben.

Die aufstrebenden Alternativen: Cardano, Ripple und Bitcoin Cash

Ein Geheimtipp unter den aufstrebenden Kryptowährungen dürfte wohl die derzeit siebtgrößte Währung Cardano sein, deren ICO im Oktober stattfand. Es handelt sich hierbei um ein wissenschaftliches Projekt, dass die bisherigen Fehler der Blockchain korrigieren möchte und die Technologie auf unterschiedlichen Ebenen völlig neu gestalten möchte. Der Krypto-Taler Ripple hatte seinen ICO diesen April und liegt gegenwärtig bei rund 24 Milliarden Euro Marktkapitalisierung. Die "New York Times" beschrieb Ripple einmal als: "Kreuzung zwischen Western Union und einem Währungsumtausch ohne die hohen Transaktionskosten". Ripple beläuft sich im Maximum auf 100 Milliarden Stück und weist dadurch ein gigantisches Angebot auf, das sich im Vergleich zu den anderen Kryptowährungen deutlich bemerkbar macht, da der Stückpreis für ein Ripple sehr gering ist. Die Alternative aus der eigenen Familie des Bitcoin ist der Bitcoin Cash. Er ging aus der Abspaltung von Bitcoin im August hervor. Obwohl die Digitalwährung nur eine Abspaltung ist, erreicht sie bereits die dritthöchste Marktkapitalisierung mit knapp 34 Milliarden Euro. Bitcoin Cash überzeugt mit einer höheren Blockgröße und mehr Kapazität. Dies soll die Probleme, die vom Bitcoin bekannt sind, minimieren, da die Transaktionsgebühren verringert werden sollen - einer der größten Kritikpunkte beim Bitcoin. Bei den drei Alternativen wären im Szenario heute zwischen 68.000 und 261.000 Euro im Depot.

Die aufstrebenden Alternativen: Litecoin, IOTA und Ethereum

Auch Litecoin bringt es im umkämpften Krypto-Markt bereits auf knapp 15 Milliarden Euro und ist längst keine Randerscheinung mehr. Ex-Google Mitarbeiter Charlie Lee ist der Begründer des Litecoin und bringt sein technisches Know-How mit in das Projekt. Der Kurs dotiert derzeit bei knapp 280 Euro - ein recht hoher Stückpreis im Vergleich zu seinen Wettbewerbern. Der Grund dürfte sein, dass die Umlaufmenge derzeit auch auf verhältnismäßig wenige Coins beschränkt ist. Um genau zu sein: Auf 54 Millionen Coins. Bei einem Investment von 10.000 Euro zu Jahresbeginn hätte man heute 627.000 Euro. Auf dem Kryptowährungsmarkt gilt das Berliner Projekt IOTA außerdem als einer der größten Hoffnungsträger des Krypto-Marktes. Der ICO fand im Juni statt. Der Name setzt sich aus Internet of Things und seiner zugrunde liegenden Technologie Tangle ab. Anwendung finden die digitalen Token bei Bezahlung von Transaktionen in Rechner-zu-Rechner-Beziehungen. Das bekannte IT-Marktforschungsunternehmen Gartner kalkuliert, dass Internet of Things-Anwendungen für die nächsten fünf bis zehn Jahren ein globaler Wachstumstreiber mit riesiger Nachfrage sein werden. Bisher zeigte jedoch keiner eine Lösung für das Bezahlsystem auf. IOTA nutzte diese Chance rechtzeitig und entwickelte eine selbstregulierende "Machine to Machine"-Kommunikation, die eine Bezahlung ohne Transaktionskosten ermöglicht. Das maximale Angebot der Coins beträgt knapp 2,8 Milliarden IOTA, derzeit sind schon alle Münzen im Umlauf. In unserem Szenario hätte man innerhalb von rund einem Jahr nun 88.000 Euro im Depot. Der größte Konkurrent von Bitcoin ist derzeit Ethereum. Die Währung Ether kostet derzeit 685 Euro und hat sich auf das Anlegen, Verwalten und Ausführen von Kontrakten in dezentralen Programmen konzentriert. Im aufgezeigten Jahresvergleich liegt Ethereum auf Platz zwei und weist Superstar Bitcoin darauf hin, dass mit ihm durchaus im Kampf um die wertvollste Kryptowährung der Zukunft zu rechnen sein wird. Hier wären beim Blick ins Depot 858.000 Euro ausgewiesen.

Wo die Reise hingeht, bleibt für Anleger und Investoren spannend. Derzeit liegt die Marktkapitalisierung bei über 783 Milliarden Euro (Stand 05. Januar 2018). Im Vergleich dazu bemisst sich das weltweite Bargeld, welches im Umlauf ist bei 4,2 Billionen Euro. Der gesamten Analyse liegen die Eröffnungskurse des 1. Januar 2017 (bzw. des ersten Handelstages der Kryptowährung) und 20. Dezember 2017 zugrunde. Alle Angaben sind in Euro.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

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