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26.09.2019 14:56
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Rekordrate zunichte gemacht: 40-Prozent-Crash bei Bitcoin-Hashraten

Nach Meilenstein: Rekordrate zunichte gemacht: 40-Prozent-Crash bei Bitcoin-Hashraten | Nachricht | finanzen.net
Nach Meilenstein
Erst kürzlich erreichten die Bitcoin-Hashraten neue Höchststände. Doch zwischenzeitlich folgte ein herber Einschnitt bei dieser Kennziffer, was Sorgen unter Krypto-Anlegern auslöste.
• Rekord bei 100.000.000 TH/s markiert
• Hashrate stürzt um über 40 Prozent ein
• Sorgen in der Krypto-Community

Das boomende Geschäfte mit Bitcoin-Mining hat Anfang des Monats einen Aufwärtstrend bei den Hashraten des Bitcoins ausgelöst. Erst in der vergangenen Woche konnte so ein neues Hoch bei 100 Exa-Hashs pro Sekunde verbucht werden. Mit der gesteigerten Rechenleistung soll das Bitcoin-Netzwerk seinen Titel als sicherstes dezentrales Netzwerk verteidigt haben.

Hashraten verzeichnen Crash

Am 24. September knickte die Bitcoin-Hashrate auf 57 Exa-Hashs pro Sekunde ein. Die Gründe für den kurzzeitigen Crash sind unbekannt. Da Bitcoin SV und Bitcoin Cash, die denselben Hashalgorithmus verwenden, keinen signifikanten Anstieg verzeichneten, wurde ausgeschlossen, dass Miner sich einem der kleinen Coin-Brüder zuwandten. Die Hashleistung soll die Sicherheit des Netzwerkes gewährleisten - fällt also ein erheblicher Teil weg, ist das ein ungünstiger Einschnitt und führte zu Unsicherheit in der Krypto-Cmmunity.

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Auf Twitter schlug Emin Gün Sirer, ein Professor, der sich mit den digitalen Coins befasst, deshalb vor, dass Kryptobörsen die Anzahl von Bestätigungen erhöhen sollten, wenn die Hashrate plötzlich um über 30 Prozent einbricht. Hintergrund sei, dass Bitcoin-Vater Satoshi Nakamoto in seinem Whitepaper die Zahl Sechs als Anzahl der bestätigten Blöcke basierend auf der Annahme, ein Hacker würde auf über 30 Prozent der Hashrate zugreifen, berechnet hatte. In einem vorangegangenen Tweet nannte der Krypto-Kenner den signifikanten Rückgang der Hashrate "sehr ungesund".

Ist Bakkt schuld?

Die Krypto-Nachrichtenseite CryptoMonday bringt das Ereignis mit dem Start von Bakkt, einer Plattform für Terminkontrakte auf Bitcoin, das am 23. September an den Start ging, in Verbindung. Auch der Bitcoin knickt aktuell ein, vom 24. auf den 25. September ging es deutlich bergab, sodass er um einen Wert von 8.500 US-Dollar pro Münze pendelte. Möglicherweise pausieren Miner vorerst das Mining und warten auf einen Zeitpunkt, an dem der Schaffungsprozess wieder profitabler ist, vermutet CryptoMonday. Dafür müsste der Kurs des Krypto-Goldes wieder steigen oder die Mining-Difficulty angepasst werden.
Denkbar sei auch, dass ausländische Mining-Farmen vom Netz gehen mussten: Gerüchte besagen, dass das Schürfen von Kryptowährungen verboten wurde und einige betroffene Konzerne schließen mussten. Eine dritte Spekulation rankt sich um einen möglichen Angriff, der gegen das Bitcoin-Netzwerk gestartet werden könnte.

Grund für Panik sei allerdings nicht vorhanden, da es sich um keinen allzu hohen Einbruch gehandelt habe, der zudem nur von kurzer Dauer war. Am 24. September hatte sich die Hashrate wieder auf 67 Exa-Hashs pro Sekunde erholt.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, dencg / Shutterstock.com

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