finanzen.net
20.10.2017 23:17
Bewerten
(18)

Ex-Fed Chef Ben Bernanke: Darum hat der Bitcoin keine Chance - Diese Kryptowährung aber schon

Positiv für Blockchain: Ex-Fed Chef Ben Bernanke: Darum hat der Bitcoin keine Chance - Diese Kryptowährung aber schon | Nachricht | finanzen.net
Positiv für Blockchain
DRUCKEN
Dass der ehemalige Chef der US-Notenbank dem Bitcoin skeptisch gegenübersteht, dürfte nur wenige Beobachter überraschen. Seine Einstellung zum Thema Blockchain aber möglicherweise schon.
Wenn der ehemalige oberste US-Notenbanker auf einer Veranstaltung der Digitalwährung Ripple auf der Einladungsliste steht, dürfte für Teilnehmer und Beobachter bereits im Vorfeld feststehen, welche Haltung der Experte zum Thema Kryptowährungen einnehmen wird. Doch Ben Bernanke, Ex-Chef der US-Notenbank Federal Reserve, steht nicht dem kompletten Konzept und auch nicht allen Digitalwährungen ablehnend gegenüber.

Anzeige

Der Kauf von Bitcoin ist recht kompliziert und aufwändig.
» Hier können Sie ganz einfach Bitcoin kaufen und verkaufen

Bitcoin hat keine Chance

Der größten Digitalwährung Bitcoin rechnet Bernanke keine großen Überlebenschancen aus. "Bitcoin ist ein Versuch, Fiat-Währung zu ersetzen und damit Regulierungsmaßnahmen und staatliche Kontrolle zu umgehen", so der Wirtschaftsexperte auf der Ripple-Swell-Konferenz. "Ich glaube nicht, dass das ein Erfolg wird". Seiner Einschätzung nach sei Bitcoin "hochspekulativ" und habe sich nicht als echte Transaktionswährung bewährt.

Eine echte Konkurrenz zu traditionellem staatlich kontrolliertem Geld sieht Bernanke in Bitcoin nicht. "Regierungen werden alles Nötige tun, um dies zu verhindern", so seine Einschätzung.

Lob für Ripple und die Blockchain

Das dem Bitcoin zugrundeliegende Konzept, die Blockchain, hat aber seiner Meinung nach durchaus Zukunftspotenzial, denn sie könnten den aktuell wenig zufriedenstellenden Prozess bei Zahlungsabwicklungen beschleunigen und optimieren. Dies sei für globale Bankensysteme sehr vielversprechend, so Bernanke weiter.

"Die Fed, die Bank of England und Japan unterstützen diese Systeme sehr, das sie die Zahlungssysteme verbessern werden. Besonders grenzüberschreitende Zahlungstransaktionen könnten durch die Blockchain beschleunigt werden.

Auch für die Digitalwährung Ripple, die bislang im Schatten von Bitcoin und Ethereum eher ein Nischendasein fristet, hat Bernanke lobende Worte parat. Dessen Konzept zielt nicht auf die Etablierung eines alternativen Finanzsystems ab, wie etwa Bitcoin & Co. dies anstreben. Stattdessen setzt Ripple auf Kooperation und Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden. Dieses Konzept überzeugt nicht nur Ben Bernanke: Bereits 75 internationale Kunden kann Ripple vorweisen.

Bitcoin setzt Kursrally unterdessen weiter fort

Auch wenn Ripple der Favorit von Banken und Notenbankern ist: Bitcoin bleibt die beliebteste Kryptowährung am Markt. Die unverändert hohe Nachfrage hatte den Bitcoin-Kurs in dieser Woche erstmals über die Marke von 5.800 Dollar getrieben. Aktuell kostet ein Bitcoin noch über 5.600 Dollar und hat damit allein in den letzten zwölf Monaten mehr als 790 Prozent zugelegt. Für Ripple ging es im gleichen Zeitraum um 617 Prozent nach oben - auf 0,2154 Dollar.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com, vonDUCK / Shutterstock.com, 3Dsculptor / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1419-0,0086
-0,75
Japanischer Yen128,8650-0,0450
-0,03
Pfundkurs0,8880-0,0019
-0,21
Schweizer Franken1,14170,0000
0,00
Russischer Rubel75,34300,0060
0,01
Bitcoin4890,4102-28,9697
-0,59
Chinesischer Yuan7,9225-0,0001
-0,00

Heute im Fokus

DAX geht wenig bewegt ins Wochenende -- Wall Street schließt uneinheitlich -- Investor Icahn gibt Widerstand gegen Börsenrückkehr von Dell auf -- VW, MorphoSys, NVIDIA, Bayer im Fokus

Wechsel im GEA-Aufsichtsrat. ProSiebenSat.1-Aktie im Fokus: TV-Sender in stürmischem Fahrwasser. BlackBerry erwirbt in Milliardendeal Cyber-Sicherheits-Firma. T-Mobile-US-Finanzchef rechnet mit Sprint-Deal im zweiten Quartal. Fed plant umfassende Überprüfung ihrer Arbeitsweise.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Horst Seehofer will sein Amt als Parteivorsitzender der CSU niederlegen aber weiterhin Bundesinnenminister bleiben. Halten Sie das für richtig?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
Apple Inc.865985
BayerBAY001
NVIDIA Corp.918422
Wirecard AG747206
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Aurora Cannabis IncA12GS7
EVOTEC AG566480
Infineon AG623100
Saint-Gobain S.A. (Compagnie de Saint-Gobain)872087
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T