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27.11.2019 15:50
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Bitcoin für alle? Novogratz setzt mit neuen Bitcoin-Fonds auf die ältere Generation

Zwei neue Bitcoin-Fonds: Bitcoin für alle? Novogratz setzt mit neuen Bitcoin-Fonds auf die ältere Generation | Nachricht | finanzen.net
Zwei neue Bitcoin-Fonds
Der Bitcoin gilt gemeinhin immer noch vorrangig als Spekulationsobjekt. Vor allem die ältere Generation steht Kryptowährungen noch skeptisch gegenüber. Mike Novogratz möchte das ändern.
• zwei neue Bitcoin-Fonds von Galaxy Digital
• Fokus auf älterer Zielgruppe zwischen 50 und 80 Jahren
• Goldanleger könnten in Kryptowährungen investieren

Bitcoin für alle - dieses Motto möchte Mike Novogratz umsetzen. Mit zwei neuen Bitcoin-Fonds seiner Galaxy Digital Holding soll vor allem die ältere Generation, die Kryptowährungen derzeit noch eher skeptisch gegenüber steht, angesprochen werden.

Bitcoin-Investoren zwischen 50 und 80 Jahren sollen animiert werden

Seine Zielgruppe sind diejenigen im Alter zwischen 50 und 80 Jahren. Damit fällt der 54-Jährige gleichzeitig auch selbst in die Zielgruppe. Warum er gerade die Älteren anspricht? Hier liege der "Reichtum von Amerika" versteckt. Scheinbar möchte er, dass dieses Geld in Bitcoin investiert wird.

Die meisten Bitcoin-Investoren sind der jüngeren Generation zuzuordnen. Sie sind meistens tech-affiner als die Älteren und damit gewillter, sich auf neue Technologien wie den Bitcoin einzulassen. Das Problem: Das Reichtum der Amerikaner unter 35, die in die bisherige Krypto-Zielgruppe fallen, hat sich verringert. Bei ihnen ist also nicht mehr ganz so viel zu holen. Novogratz setzt deshalb auf die Generation Ü50.

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Sicherheit, geringe Gebühren und einfacher Zugang

Was seine Bitcoin-Fonds von den bisher verfügbaren Finanzprodukten unterscheidet? "Wir versuchen, sichere Serviceprovider anzubieten, geringe Gebühren und einfachen Zugang zum Bitcoin", sagte Steve Kurz von Galaxy Digital gegenüber Bloomberg. Denn bisher sei die Landschaft, auf der man Bitcoin kaufen könnte, noch "unvollständig".

Krypto-Fan Novogratz geht außerdem davon aus, dass die traditionellen Finanzunternehmen auf kurze Sicht den Bitcoin-Erwerb unterstützen werden. Er glaubt, dass sie in den nächsten zwölf Monaten Angebote für Krypto-Investoren schaffen wollen. Investments in Bitcoins könnten seiner Ansicht vor allem auch eine weitere Gruppe anziehen: Investoren, die bisher vorrangig auf Gold setzen.

Mindesteinlagesumme von 25.000 US-Dollar

Konkret funktionieren die beiden Bitcoin-Fonds von Mike Novogratz so: Der Galaxy Bitcoin Fond verlangt von Investoren ein Investment von mindestens 25.000 US-Dollar. Das Geld ist nicht liquide: Lediglich quartalsweise können Investoren ihre Bitcoins in echtes Geld umwandeln lassen.

Der Galaxy Institutional Fonds richtet sich an institutionelle Anleger. Hier herrscht zwar eine höhere Liquidität - Anleger kommen wochenweise an ihr Geld. Allerdings soll hier auch das Minimum-Investment höher liegen. Konkrete Zahlen dazu nennt Galaxy Digital nicht.

Bitcoin soll besseren Ruf bekommen

Mit seinen zwei neuen Bitcoin-Fonds hofft Novogratz auch, das Ansehen von Bitcoin zu steigern. "Du bekommt außerdem glaubhaftere Leute - es gibt wahrscheinlich 20 Milliardäre, die ich aufzählen könnte, die ihr Geld außerhalb der Krypto-Szene gemacht haben und jetzt in Kryptowährungen investieren. Jedes spekulative Asset braucht Menschen, die die Geschichte erzählen, und Menschen, die die Geschichte kaufen", so Novogratz gegenüber Bloomberg.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Dorottya Mathe / Shutterstock.com, Gajus / Shutterstock.com

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