07.12.2022 08:11

Goldpreis: In enger Tradingrange gefangen

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: In enger Tradingrange gefangen | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Der Goldpreis bewegt sich derzeit in relativ engen Bahnen. Die anstehende Fed-Sitzung in der kommenden Woche scheint den Handel bereits zu lähmen.
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von Jörg Bernhard

Einen Tag vor der Bekanntgabe der Zinsentscheidung erfahren die Marktakteure noch, wie sich die US-Inflation im November entwickelt hat. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Teuerung von 7,7 auf 7,6 Prozent p.a. leicht verlangsamt haben. Sollte der Rückgang stärker als erwartet ausfallen, dürfte dies dem Goldpreis helfen, da in diesem Fall die US-Notenbank eine langsamere Gangart bei ihren Zinserhöhungen einschlagen könnte. Das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group zeigt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 77 Prozent an, dass wir am 14. Dezember einen Zinsschritt um 50 Basispunkte nach oben sehen werden. Von der letzten Fed-Sitzung des Jahres erhoffen sich die Marktakteure zudem neue Hinweise über die künftige US-Geldpolitik im nächsten Jahr. Je schneller die Zinserhöhungsrunde endet und je deutlicher sich die Inflation in den USA beruhigt, desto stärker dürfte das Interesse an Gold werden.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,50 auf 1.783,90 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Unterstützung durch API-Daten

Da der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein Lagerminus in Höhe von 6,4 Millionen Barrel ausgewiesen hat, zeigte sich der Ölpreis leicht erholt. Analysten hatten einen Rückgang der Lagerreserven um lediglich 3,9 Millionen Barrel prognostiziert. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Nachmittag erfahren, wenn die US-Energiebehörde Energy Information Administration (16.30 Uhr) ihren Wochenbericht zur Entwicklung der gelagerten Ölmengen und den Produktionszahlen veröffentlichen wird. Außerdem profitiert der Ölpreis von der Hoffnung, dass sich nach den Lockerungen in China die Ölnachfrage des Landes wieder spürbar anzieht.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,06 auf 74,31 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,11 auf 79,46 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com, IPConcept

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