Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: In enger Tradingrange gefangen

07.12.23 07:41 Uhr

Goldpreis: In enger Tradingrange gefangen | finanzen.net

Nach seinem Preissturz am Montag bewegt sich der Goldpreis seither in einer relativ engen Bandbreite. Vor dem morgigen US-Arbeitsmarktbericht herrscht aktuell eine starke Zurückhaltung.

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von Jörg Bernhard

Am gestrigen Mittwoch fiel der ADP-Monatsbericht angesichts des unerwarteten Rückgangs von 106.000 auf 103.000 bei der Zahl neu geschaffener Stellen schwächer als erwartet aus. Am Nachmittag erhalten die Investoren mit dem Challengerbericht über Stellenstreichungen (13.30 Uhr) und den wöchentlichen Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) weitere Informationen über die aktuelle Verfassung der US-Wirtschaft. Als absolutes Highlight gilt in diesem Zusammenhang allerdings der für den morgigen Freitag angekündigte Monatsbericht des US-Arbeitsministeriums. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate für den November bei 3,9 Prozent verharren und die Zahl neu geschaffener Stellen von 150.000 auf 180.000 gestiegen sein. Möglicherweise erfährt der Goldpreis danach neue Impulse in die eine oder andere Richtung.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,00 auf 2.044,90 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Leicht erholt dank China-Daten

Die am frühen Morgen veröffentlichten Zahlen zur chinesischen Handelsbilanz im November fielen zumindest mit Blick auf die Exporte etwas besser als erwartet aus und verhalfen dadurch dem Ölpreis zu einer leichten Erholungstendenz. Grundsätzlich dominieren aber nach wie vor Nachfragesorgen das gegenwärtige Marktgeschehen, was insbesondere durch den am gestrigen Mittwoch gemeldeten starken Anstieg der gelagerten Benzinmengen um 5,4 Millionen Barrel zum Ausdruck kam. Für ein hohes Maß an Aufmerksamkeit sorgte aber auch die Reise des russischen Machthabers Putin in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit leicht erholten Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,37 auf 69,75 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,43 auf 74,43 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: FikMik / Shutterstock.com, Brian A Jackson / Shutterstock.com

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