Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Kräftiger Absacker nach US-Inflationsdaten

14.02.24 07:42 Uhr

Goldpreis: Kräftiger Absacker nach US-Inflationsdaten | finanzen.net

Weil in den USA die Inflation im Januar höher als erwartet ausgefallen war, tauchte der Goldpreis - auch aufgrund der geringen Liquidität - in deutlich tiefere Regionen ab.

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von Jörg Bernhard

Am Kassamarkt wurde sogar die Marke von 2.000 Dollar pro Feinunze unterschritten, der liquideste Gold-Future blieb dies bislang erspart. Die Teuerungsrate hat sich im Januar zwar von 3,4 auf 3,1 Prozent p.a. reduziert, Analysten rechneten allerdings mit einem Wert von 2,9 Prozent. Bei der Kerninflation gab es ebenfalls eine Enttäuschung zu vermelden: Statt einer erwarteten Verlangsamung von 3,9 auf 3,7 Prozent p.a. verharrte sie auf dem Niveau des Vormonats. Damit sind die Chancen auf eine baldige Reduktion der Leitzinsen weiter gesunken. Laut FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group wird derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 39 Prozent angezeigt, dass am 1. Mai eine Senkung der Fed Funds erfolgen wird, nachdem vor einer Woche hier noch ein Wert von 64 Prozent ermittelt worden war. Mit einer markanten Erholung des Goldpreises ist wohl erst zu rechnen, wenn die US-Geldpolitik absehbar von einem restriktiven in den expansiven Modus wechselt.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 2,50 auf 2.004,70 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Ausgebremst durch API-Wochenbericht

Da der am Dienstagabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute ein deutlich höher als erwartetes Lagerplus in Höhe von 8,5 Millionen Barrel ausgewiesen hat, geriet der Aufwärtstrend des Ölpreises ins Stocken. Selbst der Ausfall einer großen US-Raffinerie in Whiting verpuffte ohne Wirkung. Neue Impulse könnte der fossile Energieträger am Nachmittag erfahren, wenn die US-Energiebehörde Energy Information Administration (16.30 Uhr) ihren Wochenbericht zur Entwicklung der Lagerreserven und Produktionszahlen veröffentlichen wird. Als Non-Event erwies sich der gestrige OPEC-Monatsbericht. Die Organisation hielt an ihren vorherigen Prognosen zum Nachfragewachstum für die Jahre 2024 und 2025 fest.

Am Mittwochmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,07 auf 77,80 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,13 auf 82,64 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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