Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Renditeschub und Dollarstärke belasten

30.05.24 09:16 Uhr

Goldpreis von Renditeschub und Dollarstärke belastet | finanzen.net

Der signifikante Anstieg der US-Renditen und des Dollars hat das Interesse an Gold gedämpft und dessen Preis spürbar belastet.

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von Jörg Bernhard

Verantwortlich für diese Entwicklung waren vor allem "falkenhafte" Kommentare diverser US-Notenbanker. So meinte zum Beispiel Raphael Bostic, der Präsident der Boston Fed, dass eine Rückkehr der US-Inflation in Richtung zwei Prozent nicht gesichert und die Breite der Preiszuwächse weiterhin bedeutend sei. Ähnliche Töne kamen von Neel Kashkari, dem Präsidenten der Minneapolis Fed, der ebenfalls die Hartnäckigkeit der Inflation beklagte und sogar Zinserhöhungen andeutete, falls die Teuerungsrate nicht weiter sinken sollte. Für erhöhte Spannung sorgt nun die für den morgigen Freitag angekündigten aktuellen US-Inflationsdaten in Gestalt des PCE-Preisindikators. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll dieser bei 2,7 Prozent p.a. verharren.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis 9.05 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 7,40 auf 2.333,80 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Rückwärtsgang eingelegt

Obwohl der am Mittwochabend veröffentlichte Bericht des American Petroleum Institute bei den gelagerten Ölmengen mit 6,49 Millionen Barrel einen höher als erwarteten Rückgang ausgewiesen hat, tendierte der Ölpreis im frühen Donnerstagshandel leicht bergab. Enttäuschende Konjunktur- und Zinsaussichten haben die Perspektiven der Ölnachfrage belastet. Nun warten die Akteure an den Ölmärkten auf den Wochenbericht der Energy Information Administration (17.00 Uhr). Analysten rechnen mit einem Rückgang der gelagerten Ölmengen um 1,9 Millionen Barrel, während bei Benzin und Destillaten Zuwächse in Höhe von einer Million bzw. 400.000 Barrel prognostiziert werden.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 9.05 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,33 auf 78,90 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,37 auf 83,06 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Invesco, farbled / Shutterstock.com

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