Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Temporärer Absacker nach US-Inflationsdaten

11.04.24 07:42 Uhr

Goldpreis von US-Inflationsdaten belastet | finanzen.net

Weil die US-Inflationsrate im März mit 3,5 Prozent p.a. einen Tick höher als erwartet ausgefallen war, tendierte der Goldpreis vorübergehend bergab.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

2.427,48 USD 1,99 USD 0,08%

83,56 USD -0,15 USD -0,18%

79,66 USD -0,33 USD -0,41%

von Jörg Bernhard

Dies lag vor allem an der schwindenden Zinshoffnung. Mittlerweile zeigt das FedWatch-Tool des Terminbörsenbetreibers CME Group nämlich lediglich eine Wahrscheinlichkeit von 19 Prozent an, dass wir im Juni niedrigere Zinsen als heute sehen werden. Zur Erinnerung: Vor einer Woche war hier noch ein Wert von 66 Prozent angezeigt worden. Doch der Verkaufsdruck an den Goldmärkten erwies sich als nicht sonderlich stark. Das starke Goldinteresse der Notenbanken sowie die geopolitischen Risiken lassen das gelbe Edelmetall als "sicheren Hafen" weiterhin attraktiv erscheinen. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure nun für die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (14.15 Uhr) und die anschließende Pressekonferenz (14.45 Uhr) stark interessieren.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 12,70 auf 2.361,10 Dollar pro Feinunze.

Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) via CFD handeln (schon ab 100 €)

Partizipieren Sie an Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Rohstoffen mit Hebel und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie durch einen Hebel mit der Wirkung von 3.000 Euro Kapital handeln.

Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.

Rohöl: Warten auf Updates von OPEC, IWF und IEA

Die gezielte Tötung von drei Hamas-Funktionären im Gaza-Streifen durch Israel erhöhte die geopolitischen Risiken, zumal aktuell mit einem iranischen Vergeltungsangriff gegen Israel oder die USA gerechnet wird. Unter fundamentalen Gesichtspunkten sorgen anstehende Monatsberichte der OPEC und des IWF (heute) sowie der Internationalen Energieagentur (morgen) für erhöhte Spannung und könnten dem fossilen Energieträger dann Impulse in die eine oder andere Richtung liefern. Die negativen News von der "Zinsfront" werden gegenwärtig hingegen eher ausgeblendet.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,13 auf 86,34 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,15 auf 90,63 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: TunedIn by Westend61 / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis