Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Wachsende Skepsis unter großen Terminspekulanten

19.02.24 07:55 Uhr

Goldpreis: Wachsende Skepsis unter großen Terminspekulanten | finanzen.net

An den Terminmärkten war bei Gold-Futures in der Woche zum 13. Februar eine wachsende Skepsis unter großen Terminspekulanten registriert worden.

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von Jörg Bernhard

Während laut aktuellem Commitments-of-Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC bei der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest) ein leichter Zuwachs von 419.100 auf 420.800 Futures (+0,4 Prozent) registriert worden war, hat sich die Stimmung unter großen Terminspekulanten (Non-Commercials) massiv eingetrübt. Sie haben nämlich im Berichtszeitraum ihre Long-Seite um 11.100 Futures reduziert und zugleich ihr Short-Exposure um 19.500 Kontrakte aufgestockt. Dadurch hat sich deren Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) von 161.700 auf 131.200 Futures (-18,9 Prozent) kräftig reduziert. Dies stellt den niedrigsten Wert seit fast vier Monaten dar. Kleinspekulanten (Non-Reportables) sind hingegen optimistischer geworden und haben ihre Netto-Long-Position von 18.500 auf 21.800 Kontrakte (+17,8 Prozent) hochgefahren.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 9,60 auf 2.033,70 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Inflationssorgen belasten

Nachdem vor dem Wochenende stärker als erwartet gestiegene US-Produzentenpreise veröffentlicht wurden, dämpfte dies die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung und belastete die Perspektiven hinsichtlich der künftigen Ölnachfrage. Nun darf man gespannt sein, wie sich nach der einwöchigen Feiertagspause in China die dortige Ölnachfrage entwickeln wird. Keine positiven Impulse lieferte der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten, obwohl dieser bei der Zahl der Öl-Bohranlagen (USA) einen leichten Rückgang von 499 auf 497 Bohrstellen ausgewiesen hat.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,44 auf 78,75 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,68 auf 82,79 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Worldpics / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf

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