Goldpreis und Ölpreis

Goldpreis: Warten auf US-Konjunkturindikatoren

18.04.24 07:25 Uhr

Gold weiter teuer - aber erhöhte Spannung am Nachmittag voraus | finanzen.net

Die Krisenwährung Gold macht weiterhin keinerlei Anstalten, deutlich günstiger zu werden. Am Nachmittag dürfte jedoch erhöhte Spannung aufkommen.

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von Jörg Bernhard

Zum einen, weil Statements diverser US-Notenbanker erwartet werden. Zum anderen, weil mehrere wichtige US-Konjunkturindikatoren wie die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed zur Bekanntgabe anstehen. Laut von Trading Economics veröffentlichten Umfragen unter Analysten soll sich die Zahl neuer Arbeitsloser von 211.000 auf 215.000 leicht erhöht haben und der Konjunkturausblick von plus 3,2 auf plus 1,5 Zähler gesunken sein. Wichtig zu wissen: In den vergangenen Wochen bewies der Goldpreis auch bei kontra-produktiven Wirtschaftsdaten weiterhin ein hohes Maß an relativer Stärke. Dies dürfte vor allem auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein: starke Goldkäufe unter Notenbanken, wachsende Inflationssorgen und gestiegene geopolitische Risiken.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 1,40 auf 2.389,80 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Nach Absacker stabil

Weil das am gestrigen Mittwoch von der US-Energiebehörde EIA gemeldete Lagerplus bei Rohöl mit 2,7 Millionen Barrel höher als erwartet ausgefallen war, verbilligte sich der fossile Energieträger am Vortag um drei Prozent. Analysten von JP Morgan merkten zudem an, dass ihre Nachfrageprognosen im April um 200.000 Barrel pro Tag unterschritten wurden, was u.a. auf die anhaltende Wirtschaftsschwäche Chinas zurückzuführen ist. Die Hoffnung, dass Israel bislang von einem Vergeltungsschlag gegen den Iran abgesehen hat, führte außerdem zu einem Abbau der geopolitischen Risikoprämie.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,16 auf 82,85 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,24 auf 87,53 Dollar anzog.


Redaktion finanzen.net

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