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08.05.2022 14:49

Tesla-Gründer gerät erneut ins Visier von Elon Musk: Starke Vorwürfe des Tesla-Chefs

"Beeindruckender Lügner": Tesla-Gründer gerät erneut ins Visier von Elon Musk: Starke Vorwürfe des Tesla-Chefs | Nachricht | finanzen.net
"Beeindruckender Lügner"
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Tesla-Chef Elon Musk hat eine beeindruckende Gründergeschichte vorzuweisen. Die Liste der von ihm aus der Taufe gehobenen oder mitgegründeten Unternehmen ist lang: Der größte Elektroautobauer Tesla, dessen Aushängeschild Musk geworden ist, gehört aber nicht dazu. An dem tatsächlichen Gründer von Tesla lässt der Multimilliardär unterdessen kein gutes Haar.
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• Elon Musk schießt erneut gegen Tesla-Gründer Eberhard
• Zweifel an Gründungs-Definition
• Beidseitige Vorwürfe seit Jahren


Bei Zip2, PayPal, SpaceX, The Boring Company und Neuralink ist der reichste Mann der Welt, Elon Musk, als Gründer oder Co-Gründer aufgetreten. Doch bei dem Unternehmen, mit dem man den Namen Musk am häufigsten in Verbindung bringt, dem Elektroautobauer Tesla, ist der Top-Manager erst nach der Gründung hinzu gestoßen. Als Gründer gelten hier der US-amerikanische Elektroingenieur Martin Eberhard und Marc Tarpenning, die Tesla Motors Incorporated im Jahr 2003 an den Start brachten. Musk war - ebenso wie die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page - in der frühen Unternehmensphase als Investor an Board und trat als Wagniskapitalgeber auf. Gemeinsam mit Jeffrey Brian Straubel investierte Musk 27 Millionen Dollar in Tesla und erwarb als größter Geldgeber auch Mitspracherecht bei der Entwicklung des damals noch jungen Startups.

Eberhard verklagt Musk und Tesla

Dass die beiden Firmengründer Eberhard und Tarpenning Tesla wenige Jahre danach verließen, soll auch auf die Bemühungen von Elon Musk zurückzuführen sein, wie insbesondere Martin Eberhard in der Zeit nach seinem Tesla-Rückzug erklärte. Der Mitgründer verklagte seine ehemalige Firma im Jahr 2009 sogar und warf Musk Verleumdung, üble Nachrede und Vertragsbruch sowie die Verletzung von Sorgfaltspflichten und die Nichtauszahlung von Anteilen und Gehältern vor. Musk, zu diesem Zeitpunkt bereits Tesla-Chef, hätte Eberhards Ruf geschädigt und die Falschinformation verbreitet, dass Eberhard die Produktionsverzögerungen bei dem Modell Roadster zu verantworten habe. Schlussendlich habe Musk ihn aus dem Unternehmen gedrängt, hieß es in der Anklageschrift. Darüber hinaus wurde Eberhard auch Musk gegenüber persönlich und beschuldigte ihn, häufiger falsche Angaben - auch zu seinen akademischen Leistungen - zu machen.

Streit zwischen Tesla-Führungskräften flammt immer wieder auf

Seit diesem Zeitpunkt geht Elon Musk den Mitgründer von Tesla insbesondere auf seiner bevorzugten Kommunikationsplattform Twitter immer wieder an. Als Eberhard Mitte 2007 von seiner Position als Tesla-CEO entbunden wurde, weil er gegenüber Musk und dem Board falsche Angaben gemacht habe, sei niemand mit ihm gegangen. "Das sagt alles", so Musk 2020.

Immer wieder kritisierte Musk zudem, dass sich Eberhard als Gründer von Tesla bezeichnet. Eberhard verbreite "seit 15 Jahren unerschütterlich das falsche Narrativ", meldete sich Musk kürzlich auf Twitter abermals zu Wort.

Alles was Tesla damals gewesen sei, sei eine Briefkastenfirma - ohne Angestellte, Designs oder Prototypen. Tatsächlich habe es einzig und allein einen Businessplan gegeben. Darüber hinaus sei es auch falsch, dass Musk von Eberhard als Geldgeber ins Boot geholt worden sei - J.B. Straubel habe den heutigen Tesla-Chef an Bord geholt. Eine Briefkastenfirma zu besitzen sei nicht das Gleiche wie ein Unternehmen zu gründen, Eberhard sei ein "beeindruckender Lügner", der Musk "drei Jahre lang hintergangen" habe, so der heutige Tesla-CEO weiter.

Wenn Eberhard tatsächlich fähig dazu gewesen wäre, ein Unternehmen wie Tesla aus der Taufe zu heben, hätte er dies nach seiner Kündigung 2007 beweisen können. "Wenn er so toll gewesen wäre, hätten wir mindestens ein paar talentiere Leute [an ihn, Anm. d. Red.] verloren. Aber wir haben niemanden verloren", verweist Musk nochmals auf seine älteren Vorwürfe.

Eberhard bleibt Autobranche und Startups treu

Tatsächlich trat Eberhard nach seinem Abgang bei Tesla immer wieder in der Automobilbranche und auch als Firmengründer in Erscheinung. Nach einem zweijährigen Intermezzo bei Volkswagen, wo er als Elektroautoentwickler in Nordamerika tätig war, gründete er inEVit, ein Startup, das elektrische Antriebstechnik für Automobilhersteller entwickelt. Das Unternehmen wurde 2017 an Seres verkauft, dort war Eberhard dann noch für rund ein Jahr als Chief Strategy Officer tätig. Darüber hinaus investiert er gemeinsam mit dem Tesla-Co-Gründer Marc Tarpenning in Startups. Seit Anfang des Jahres ist Eberhard laut seinem LinkedIn-Profil offiziell in Rente.

Redaktion finanzen.net

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21.04.2022Tesla UnderperformBernstein Research
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