Disney-Aktie gibt dennoch ab: Gewinnentwicklung überrascht positiv - Umsatz gestiegen

Der Unterhaltungsriese Walt Disney hat vor Beginn des Börsenhandels in den USA seine Zahlen für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2026 vorgelegt.
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Den US-Entertainmentriesen Walt Disney haben im ersten Geschäftsquartal hohe Werbeausgaben für Kinofilme belastet. Unter anderem das Marketing für die vor Jahresende gestarteten Produktionen "Zootopia 2" und "Avatar: Fire and Ash" sorgte dafür, dass der Gewinn in den drei Monaten bis Ende Dezember im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar zurückging (2,0 Mrd Euro), obwohl der Umsatz um 5 Prozent auf knapp 26 Milliarden Dollar anzog. Disney hatte vor den Belastungen bereits gewarnt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie von 1,63 Dollar fiel etwas besser aus als von Experten erwartet.
Disney hatte bereits angekündigt, dass das zweite Halbjahr des Geschäftsjahrs (Ende September) wieder besser laufen sollte. So will der Konzern im gesamten Geschäftsjahr den bereinigten Gewinn je Aktie im zweistelligen Prozentbereich steigern. Dabei bleibt das Management um Noch-Chef Bob Iger nach dem ersten Quartal. Anleger zeigten sich davon enttäuscht. Die Disney-Aktie verlor im frühen US-Handel mehr als sechs Prozent.
Unterdessen zeichnet sich in seiner Nachfolgesuche eine Entscheidung ab. So dürfte der Verwaltungsrat laut Kreisen schon bald Freizeitpark-Spartenchef Josh D'Amaro zum Konzernchef küren. Das Gremium könnte schon in den kommenden Tagen entsprechend abstimmen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.
Damit würde eine dreijährige Suche nach einer geeigneten Nachfolge für den derzeitigen Amtsinhaber Iger enden. Der Verwaltungsrat habe noch nichts zu einer neuen Konzernspitze entschieden und man werde sich dazu äußern, wenn die Wahl getroffen sei, hieß es vom Unternehmen in einer Stellungnahme.
Im NYSE-Handel reagiert die Disney-Aktie zeitweise mit einem Minus von 4,83 Prozent auf 107,36 US-Dollar auf die Zahlen.
Redaktion finanzen.net und dpa-AFX
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