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21.04.2019 23:13
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Mit Dividendenfonds aus dem Zinsdilemma? - So geht´s!

Dividende statt Zins: Mit Dividendenfonds aus dem Zinsdilemma? - So geht´s! | Nachricht | finanzen.net
Dividende statt Zins
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In Phasen von negativen Realzinsen verlieren die Spareinlagen auf dem Giro- und Tagesgeldkoto von Jahr zu Jahr enorm an Kaufkraft. Mit Dividendenfonds können sich Sparer jedoch selbst aus diesem Dilemma befreien.
Seit dem 10. März 2016 herrscht am europäischen Kapitalmarkt eine Ausnahmesituation, die in der Geschichte der Finanzwirtschaft ihresgleichen sucht. Denn seit diesem Datum befindet sich der Leitzins der Europäischen Zentralbank exakt auf Null. Mit der Höhe dieses Leitzinses oder auch Hauptrefinanzierungssatzes bestimmt die EZB, im Rahmen ihrer geldpolitischen Verantwortung, zu welchen Konditionen sich Geschäftsbanken Geld bei der Zentralbank leihen können.

Keine Zinsen mehr für Spareinlagen

Der Leitzins ist somit der Preis für das Geld, den Banken bei der Europäischen Zentralbank für ihren Kredit bezahlen müssen. Befindet sich dieser Preis für das Geld jedoch bei Null, können sich die Geschäftsbanken praktisch kostenlos mit frischem Geld versorgen. Aus diesem Grund bestehen für die Geschäftsbanken auch keine Anreize mehr, sich mit hohen Tagesgeldzinsen um die Ersparnisse der Bürger zu bemühen.

Sparer leiden unter der Inflationsrate

Gerade Sparer leiden unter dieser massiven "Zinsmanipulation". Denn sobald es auf dem Sparkonto, für die persönlichen Einlagen bei der Bank, keine Zinsen mehr gibt, schlägt die Inflationsrate mit voller Härte zu. Der Wertverlust des Geldes schmälert zwar nicht den absoluten Betrag auf dem Sparbuch, jedoch aber seine unsichtbare Kaufkraft.

Die Teuerungsrate lässt die Kaufkraft dahinschmelzen

Eine Spareinlage in Höhe von 10.000 Euro, die für zehn Jahre auf einem klassischen Nullzins-Sparkonto - bei einer Inflationsrate von 2,5 Prozent pro Jahr - verweilt, erzielt über diesen Zeitraum einen Wertverlust von rund 22 Prozent. Dementsprechend würde die Kaufkraft diese 10.000 Euro unbemerkt auf rund 7.800 Euro sinken.

An der Aktie führt kein Weg vorbei

Sparer, die dieser schleichenden "Enteignung" nun entgehen möchten, müssen jedoch grundlegend umdenken. Denn im aktuellen negativen Realzinsumfeld sollte Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel angesehen werden, sondern als reines Zahlungsmittel. Wer nun dennoch eine positive Rendite erzielen möchte, wird an Sachwerten wie Aktien und Aktienfonds somit nicht vorbeikommen.

Mit Dividendenfonds aus dem Zinsdilemma

Hierbei können gerade Fonds oder ETFs, die auf die Ausschüttung einer Dividende ausgerichtet sind, dabei helfen, der schleichenden "Enteignung" auf dem Sparkonto zu entkommen. Bei einem sogenannten Dividendenfonds handelt es sich um einen klassischen Aktienfonds, der eine Dividendenstrategie verfolgt. Somit investiert das Management des Fonds ausschließlich in Aktien, die eine nachhaltige Gewinnbeteiligung an die Anteilseigner ausschütten.

Ein Dividendenfonds bietet einige Vorteile

Dividendenfonds die perfekte Möglichkeit, nicht nur die Inflationsrate auszugleichen, sondern auch von den steigenden Kursnotierungen der Unternehmen zu profitieren. Im Gegensatz zu einem normalen Aktienfonds bieten die regelmäßigen Ausschüttungen des Dividendenfonds des Weiteren auch den Vorteil, dass die Kursschwankungen der Unternehmen an der Börse bis zu einem gewissen Grad abgefedert werden können. Auch im Vergleich zur Einzelaktie bietet ein Dividendenfonds einen erheblichen Mehrwert, da die breite Diversifikation des Fondsportfolios eine gewisse Risikostreuung bietet.

2,5 Prozent Dividende statt 0,0 Prozent Zins

In der Vergangenheit wurden Dividenden schon des Öfteren als die "neuen Zinsen" bezeichnet, da sie, im Gegensatz zu den Staats- und Unternehmensanleihen, mit Top-Bonität selbst nach Abzug der durchschnittlichen Inflationsrate noch eine positive Rendite erwirtschaften.

Anleger, die nun auf einen breit gestreuten Dividendenfonds oder ETF setzten, erzielen, trotz der zehnjährigen Hausse an den Börsen, immer noch eine Dividendenrendite zwischen 2,5 und 3,5 Prozent pro Jahr. Denn die klassischen Dividenden-Aristokraten, wie zum Beispiel Procter & Gamble, Unilever, Coca-Cola und Johnson & Johnson, die eigentlich in jedem ordentlichen Dividendenfonds vorhanden sind, haben ihre Gewinnbeteiligungen für die Aktionäre stets beachtlich gesteigert.

Pierre Bonnet / finanzen.net

Bildquellen: Marian Weyo / Shutterstock.com, Circlephoto / Shutterstock.com

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