25.07.2014 20:25

Hamburg Süd kauft chilenische Reederei CCNI

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   Von Markus Klausen

   Die Konsolidierung in der Containerschifffahrt schreitet voran. Hamburg Süd übernimmt die chilenische Compañía Chilena de Navegación Interoceánica (CCNI) und baut damit ihren Linienverkehr nach Südamerika aus. Die zur Oetker-Gruppe gehörende Reederei, die Nummer zwei in Deutschland hinter Hapag Lloyd, bietet 160 Millionen US-Dollar für CCNI.

   Hamburg Süd will die Containerliniendienste und dazugehörige Agenturfunktionen übernehmen. Bei den Eigentümern von CCNI verblieben Beteiligungen an Autotransport-Dienstleistungen und Schiffseigentumsgesellschaften. Nach Durchführung der Bücher, dem Abschluss des Kaufvertrages sowie Zustimmung der Behörden sei die Übernahme spätestens zum Jahresende vorgesehen.

   Die Norddeutschen haben schon länger mit einem Ausbau der Südamerika-Strecke geliebäugelt. CCNI kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von rund 700 Millionen Euro erzielt, die wesentlich größere Hamburg Süd auf knapp 5,3 Milliarden Euro, was ein Rückgang von knapp vier Prozent war. Schwierigkeiten hatten der Reederei wie der ganzen Branche sinkende Frachtraten bereitet.

   Das Containergeschäft leidet seit Jahren zudem unter Überkapazitäten und steigenden Treibstoffpreisen. Entsprechend hoch ist der Konsolidierungsdruck. Der Lokalrivale von Hamburg Süd, die ebenfalls in Hamburg ansässige Hapag-Lloyd, schließt sich mit der Containersparte der chilenischen CSAV zusammen. Auch Hamburg-Süd hat dabei schon Gespräche mit Hapag-Lloyd geführt, die jedoch scheiterten.

   Mitarbeit: Emese Bartha

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/kla/mgo

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   July 25, 2014 13:52 ET (17:52 GMT)

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