Virus belastet Luxusaktien - RBC: Noch nicht in Prognosen

Europaweit haben die sich ausweitenden Lungenerkrankungen die Aktien der Luxusgüterbranche teils schwer belastet.
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In Paris rutschten die Kurse der beiden Branchengrößen LVMH und Kering um jeweils rund drei Prozent ab. Sie waren die Schlusslichter im Eurozone-Leitindex EURO STOXX 50. Auch die Aktien des Herstellers kostspieliger Kosmetika L'Oreal fielen um 2,7 Prozent.
Im Durchschnitt erlöse die Luxusgüterbranche mehr als ein Drittel des Umsatzes mit chinesischen Kunden, merkte Analyst Piral Dadhania von der Bank RBC an. Er kalkulierte angesichts der wegen des Virus sinkenden Nachfrage in China für die Branche im laufenden Jahr mit einem um vier Prozent geringeren Umsatz und einem sieben bis acht Prozent niedrigeren Ergebnis. Bislang seien sowohl in seinen Annahmen als auch in den Konsensschätzungen keine Auswirkungen des Coronavirus enthalten.
Im Zürich büßten die Papiere der Nobeluhrenhersteller Richemont und Swatch 2,3 beziehungsweise 2,8 Prozent ein. Sie zählten damit zu den größten Verlierern im Leitindex SMI. In London fielen Burberry um 4,2 Prozent und in Mailand verbilligten sich Moncler um 2,5 Prozent.
/bek/fba
PARIS/MAILAND/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX)
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