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07.11.2019 17:48
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McDonald's-Chef macht nach Abgang Kasse

Nach Büro-Beziehung: McDonald's-Chef macht nach Abgang Kasse | Nachricht | finanzen.net
Nach Büro-Beziehung
Erst vor wenigen Tagen wurde McDonald's-Chef Steve Easterbrook aufgrund seiner Beziehung zu einer ihm unterstellten Person gekündigt. Auch wenn der in Ungnade gefallene CEO seinen Platz nun räumen muss, dürfte ihm seine Abfindung den Abgang noch wesentlich erleichtern.
• McDonald's CEO muss nach Firmenromanze gehen
• Easterbrook erhält stattliche Abfindung
• Zu Verschwiegenheit verpflichtet

Eine Romanze mit Folgen

Am Sonntag gab die Fast-Food-Kette McDonald's bekannt, dass der Verwaltungsrat entschieden habe, den seit 2015 tätigen CEO Steve Easterbrook zu entlassen. Hintergrund sei eine Beziehung gewesen, die der ehemalige Chef mit einer ihm dienstlich unterstellten Person unterhalten habe. Damit habe er gegen die Firmenvorschriften verstoßen und gleichzeitig "schlechtes Urteilsvermögen" bewiesen, wie es von McDonald's hieß. Auch Easterbrook selbst ließ in einer E-Mail an Mitarbeiter wissen, dass er die Beziehung bedaure und die Entscheidung des Verwaltungsrats nachvollziehen könne, wie die Deutsche Presseagentur berichtete.

Saftige Abfindung für McDonald's-Chef

Wie nun aus einem öffentlich zugänglichen Dokument der Fast-Food-Kette hervorgeht, dürfte ihm der Abschied angesichts einer stattlichen Abfindung jedoch nicht allzu schwer fallen. So geht aus der Mitteilung hervor, dass Easterbrook nach der Kündigung seines Vertrags zum ersten November 2019 weiterhin ein Anrecht auf weitere 26 Wochen Bezahlung habe. Im vergangenen Jahr hatte das Jahresgrundgehalt des McDonald's-Chefs 1,35 Millionen US-Dollar betragen. Rechnet man dieses herunter auf 26 Wochen, stehen Easterbrook demnach insgesamt 675.000 US-Dollar zu.

Doch damit nicht genug. Neben dem ihm zustehenden Abfindungsgehalt, darf der ehemalige CEO auch weiterhin seine McDonald's-Anteilsscheine behalten, die sich derzeit auf einen Wert von 37 Millionen US-Dollar belaufen, wie n-tv berichtet. Darüber hinaus enden verschiedene Versicherungen wie beispielsweise die Krankenversicherung Easterbrooks, für die zuvor zum Teil der Arbeitnehmer aufkam nicht sofort, sondern werden noch einige Monate weiterhin gezahlt. Aufgrund des bei McDonald's angewandten Prämiensystems könnte Easterbrook zudem noch mehr Geld zustehen. Im Jahr 2018 hatte sein Gesamtgehalt insgesamt knapp 15,9 Millionen US-Dollar betragen wie aus Informationen des Unternehmens hervorgeht.

Zur Verschwiegenheit verpflichtet

Allerdings wurden in der Kündigung nicht nur die finanziellen Details geklärt, der geschasste CEO verpflichtet sich auch zur Verschwiegenheit. Darüber hinaus ist es ihm verboten in den nächsten zwei Jahren für eine andere Fast-Food-Kette zu arbeiten. Erst nach Ablauf von fünf Jahren ist es ihm erlaubt Artikel, Bücher oder auch Interviews über McDonald's zu veröffentlichen.

Das Personalkarussell dreht sich weiter

Mit der Kündigung Easterbrooks gab McDonald's auch den Abgang des langjährigen Personalchefs David Fairhurst bekannt. Zu den Gründen wurden hier jedoch keine Angaben gemacht. Er galt jedoch als enger Vertrauter des ehemaligen CEOs. Neuer Präsident und Chief Executive Officer ist seit dem 3. November Chris Kempczinski, der vorher als Präsident von McDonald's USA auftrat. Als sein Nachfolger wurde im Zuge dessen Joe Erlinger ernannt.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Drew Angerer/Getty Images, TonyV3112 / Shutterstock.com

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