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11.01.2021 15:12

TeamViewer wächst im vierten Quartal weiter stark - TeamViewer-Aktie dreht ins Minus

Prognose leicht übertroffen: TeamViewer wächst im vierten Quartal weiter stark - TeamViewer-Aktie dreht ins Minus | Nachricht | finanzen.net
Prognose leicht übertroffen
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Der Softwareanbieter TeamViewer hat auch im vierten Quartal ein deutliches Wachstum hingelegt und seine eigenen Ziele für 2020 leicht übertroffen.
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Die Rechnungsstellungen (Billings) lagen im Gesamtjahr 2020 nach vorläufigen Zahlen bei rund 460 Millionen Euro, wie das MDAX-Unternehmen am Montag in Göppingen mitteilte. TeamViewer hat mit seinen Programmen zur Fernwartung und Videokonferenzen insbesondere wegen der Corona-Krise einen starken Lauf, weil die Nachfrage nach Home-Office-Software spürbar angezogen hat.

Im vierten Quartal wuchsen die in Rechnung gestellten Erlöse währungsbereinigt um 32 Prozent und damit fast so stark wie im dritten Quartal. Das Wachstum sei stark geblieben und etwas über den Erwartungen ausgefallen, schrieb Expertin Stacy Pollard von der US-Großbank JPMorgan. Es gebe im europäischen Softwaresektor wenige Möglichkeiten für Anleger mit solch einem konsistent hohen Wachstum. Die Analystin empfiehlt die Aktie für ihre Kunden weiter zum Kauf.

"Wir sind mit der Performance im vierten Quartal sehr zufrieden - damit geht ein bemerkenswertes Jahr in der Geschichte von TeamViewer zu Ende", sagte Finanzchef Stefan Gaiser. "Für 2021 sind wir weiterhin sehr zuversichtlich, unseren Wachstumskurs fortzusetzen."

Ohne den Zukauf des Softwarespezialisten Ubimax gerechnet hätten die Billings im Gesamtjahr bei 456 Millionen Euro gelegen, hieß es von TeamViewer. Das ist etwas mehr als das obere Ende der anvisierten Spanne von bis zu 455 Millionen Euro. TeamViewer hatte sich den Augmented-Reality-Anbieter Ubimax zugelegt, um stärker bei größeren Firmenkunden und in der Industrie zu wachsen.

Im vierten Quartal wuchs die Zahl der Abonnenten von 567 000 Ende September auf über 584 000 zum Ende des Jahres. Auch die Zahl besonders großer Kunden mit einem jährlichen Vertragsvolumen von über 10 000 Euro nahm weiter zu, hier zählt TeamViewer nun 1885 sogenannte Enterprise-Kunden. Die Göppinger haben sich vorgenommen, den Anteil der großen Kunden am Erlös auszubauen. Die vollständigen Finanzzahlen legt das Unternehmen am 9. Februar vor.

TeamViewer schwächeln nach 'wie erwartet starken Zahlen'

Die Aktie von TeamViewer hat am Montag im MDAX mit einer Berg- und Talfahrt auf Eckdaten des Herstellers von Fernwartungssoftware reagiert. Am frühen Nachmittag gab sie im XETRA-Handel zeitweise um 0,9 Prozent auf 42,03 Euro nach. Damit waren die Kursschwankungen allerdings längst nicht mehr so stark wie zur Vorlage der Zahlen des dritten Quartals im November, als TeamViewer über eine Verlangsamung des Wachstums berichtet hatte. Händler und Analysten nannten die Eckzahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr zwar solide, sie seien dennoch aber weitgehend wie erwartet ausgefallen.

Nach einem Kurssprung der Aktie am Morgen bis knapp unter 43,90 Euro ging es rasch wieder abwärts bis etwas über 41 Euro. Während damit der Ausbruchsversuch des Papiers über die 200-Tage-Linie, die den längerfristigen Trend signalisiert, nicht nachhaltig war, konnte zumindest die 90-Tage-Linie bei rund 41 Euro stützen. Sie gibt charttechnisch interessierten Anlegern den mittelfristigen Trend an. Bei nun etwas über 42 Euro profitiert das Papier aktuell von der Unterstützung auf kurze Sicht. Hier verläuft die 21-Tage-Linie.

Einem Händler zufolge sind die Angaben zu den in Rechnung gestellten Umsätzen (Billings) auf Quartals- und Jahresbasis sowie zur operativen Profitabilität "auf den ersten Blick kein Kurstreiber". Vielmehr verwies er auf die starke Schwankungsbreite der Aktie. Es gebe aktuell nicht genug Fantasie mit Blick auf das Arbeiten von Zuhause aus, das einen nachhaltigeren Kursausbruch nach oben hin ermöglichen könnte, erklärte er.

Die Aussagen einiger Analysten ließen ähnliche Schlüsse zu. So fielen laut Goldman-Analyst Mohammed Moawalla die Billings insgesamt wie erwartet aus. Unter Ausklammerung der Wechselkurse sei das Wachstum aus unternehmenseigener Kraft aber höher als von ihm geschätzt gewesen. Analystin Sherri Malek von RBC schrieb ebenfalls von "stark wie erwartet" ausgefallenen Billings.

Expertin Stacy Pollard von JPMorgan stieß ins gleiche Horn. Allerdings hob sie zudem noch hervor, dass es nur wenige Möglichkeiten für Investoren gebe, im europäischen Software-Sektor auf ein solch konsistent hohes Wachstum zu setzen, wie TeamViewer es biete.

/men/stk

GÖPPINGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: II.studio / Shutterstock.com

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