Raffineriegeschäft hilft Totalenergies über sinkenden Ölpreis hinweg
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PARIS (dpa-AFX) - Europas größter Sprithersteller TotalEnergies hat zum Jahresende von einem besser laufenden Raffineriegeschäft profitiert. Angesichts weltweit knapper Verarbeitungskapazitäten hielten steigende Raffineriemargen trotz sinkender Ölpreise den Barmittelzufluss des Konzerns im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil, wie die Franzosen am Dienstag in Paris mitteilten. Dazu trugen auch steigende Fördermengen von Öl und Gas bei, wie es weiter hieß. Die Aktie legte zu.
Das Totalenergies-Papier notierte nach den Nachrichten mit einem Plus von 0,9 Prozent in der Spitzengruppe des Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50. Jefferies-Analyst Mark Wilson sprach von einer positiven Überraschung. Auch die Verschuldung sei stärker gefallen als von ihm gedacht.
In den vergangenen Quartalen war der Ölpreis unter Druck, was vor allem die Ölkonzerne mit starker Ausrichtung auf die Förderung fossiler Energien belastete. Im vierten Quartal 2025 hätten die Ölpreise um mehr als zehn US-Dollar niedriger gelegen als im Vorjahr, hieß es vom Konzern. Totalenergies ist vergleichsweise stark bei den Raffinerien vertreten und ebenso in der Verarbeitung von Öl - der Konzern ist Europas größter Kraftstoffhersteller.
Zudem sank die Verschuldung des Konzerns im Vergleich zum Eigenkapital per Jahresende, was Totalenergies auf den Abbau von betriebsnotwendigem Kapital - im Wesentlichen Vorräte und Lagerbestände - zurückführte./men/tav/jha/
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