Rheinmetall-Aktie wegen Pressebericht zu Wehretat im Blick

Rheinmetall-Papiere haben am Dienstag vorübergehend von der Aussicht auf steigende Verteidigungsausgaben Deutschlands profitiert.
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Laut dem "Handelsblatt" will Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) den Wehretat kräftig aufstocken. Der Rheinmetall-Kurs zog daraufhin Vormittag zwischenzeitig um mehr als 2 Prozent an. Im Einklang mit dem sich abschwächenden Markt drehte das Papier zuletzt aber ins Minus und gab um 0,45 Prozent auf 92,34 Euro nach.
Laut Commerzbank-Experte Sebastian Growe wäre der MDAX-Konzern in jedem Fall einer der Hauptprofiteure eines wie auch immer gearteten Anstiegs des Wehretats. Denn der Konzern habe nur weniger als ein Drittel seiner Umsätze im Rüstungsgeschäft im vergangenen Jahr in Deutschland erwirtschaftet und hier entsprechend noch reichlich Potenzial. Dabei sei das Rheinmetall-Papier zudem auf dem aktuellen Niveau günstig bewertet.
Laut "Handelsblatt" (Dienstag) will Ministerin von der Leyen den jährlichen Wehretat bis zum Jahr 2023 auf 60 Milliarden Euro aufpumpen - nach vorgesehenen knapp 43 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Die aktuellen Pläne von Finanzminister Olaf Scholz sähen indes vor, dass der Etat bis zum Jahr 2022 auf lediglich 43,9 Milliarden Euro steigen solle.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: PATRIK STOLLARZ/AFP//Getty Images
