10.06.2021 17:54

AIXTRON-Aktie mit Zehnjahres-Hoch: AIXTRON erhöht erneut Prognose - Technologiesektor geht Richtung Rekordhoch

Starke Kundennachfrage: AIXTRON-Aktie mit Zehnjahres-Hoch: AIXTRON erhöht erneut Prognose - Technologiesektor geht Richtung Rekordhoch | Nachricht | finanzen.net
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Eine Reihe von kurzfristig verbuchten Großaufträgen lässt AIXTRON noch optimistischer auf das Jahr blicken.
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Für das zweite Quartal erwartet der LED- und Chipindustrieausrüster Auftragseingänge "auf dem hohen Niveau" des ersten Jahresviertels, wie die im MDAX gelistete Firma am Mittwochabend in Herzogenrath mitteilte. "Diese sehr positive und über den Erwartungen liegende Auftragslage wird zu einer Erhöhung von Auslieferungen und Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2021 führen", hieß es weiter zur Begründung der Prognoseanhebung.

Für das Gesamtjahr stellt der AIXTRON-Vorstand nunmehr einen Auftragseingang in einer Bandbreite von 420 bis 460 Millionen Euro in Aussicht. Zuvor hatte AIXTRON noch das obere Ende der Spanne von 340 bis 380 Millionen Euro angepeilt. Auf Umsatzebene werden 400 bis 440 Millionen Euro erwartet, hier stand zuvor das obere Ende der Bandbreite von 320 bis 360 Millionen im Plan. Vom Umsatz sollen nun 20 bis 22 Prozent (zuvor: rund 18 Prozent) als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) übrig bleiben. Das Ziel für die Bruttomarge bleibt unverändert bei etwa 40 Prozent des Umsatzes.

AIXTRON hatte bereits Ende April mit der Vorlage seiner Zahlen zum ersten Quartal die Prognosen erhöht. Dabei hatte das Unternehmen zum Jahresstart weiter weiter vom Digitalisierungsboom und einer stark anziehenden Nachfrage nach Komponenten für die Halbleiterindustrie profitiert. Besonders der große Bedarf an Anlagen zur Herstellung von Halbleiterbauelementen auf Basis von Galliumnitrid spielte den Nordrhein-Westfalen dabei in die Karten. Sie werden für die energieeffiziente Leistungselektronik zum Beispiel für kompaktere und leistungsfähigere Ladegeräte und für die drahtlose Datenübertragung im 5G-Mobilfunk genutzt.

Vor allem Anlagen zur Produktion von Bauelementen für Anwendungen in der Optoelektronik waren im ersten Quartal gefragt. Maschinen für die Herstellung von Lasern zum Einsatz in der optischen Datenkommunikation und der 3D-Sensorik standen im Fokus. Zudem trugen Systeme zur Herstellung energieeffizienter Leistungselektronik auf Basis der Halbleiter Galliumnitrid und Siliziumkarbid zum Umsatzwachstum bei, die etwa für das schnelle Laden der Akkus von Mobilgeräten wie Smartphones und im Antriebsstrang für Elektroautos eingesetzt werden.

"Die Nachfrage der Kunden nach unseren Anlagen ist erfreulich hoch - und zwar über alle drei Anwendungsbereiche Leistungselektronik, Optoelektronik und LED hinweg", hatte der seit dem 1. April amtierende Vorstandschef Felix Grawert bei der Zahlenvorlage gesagt.

AIXTRON-Optimismus treibt Technologiesektor Richtung Rekordhoch

Die Prognoseanhebung von AIXTRON hat die tags zuvor schon starken Aktien des LED- und Chipindustrieausrüsters am Donnerstag auf den höchsten Stand seit 2011 getrieben. Zum Handelsschluss gewannen sie an der MDAX-Spitze via XETRA 18,51 Prozent auf 21,74 Euro. Damit haben sie seit der Prognoseerhöhung aus dem späten Handel vom Mittwoch nun mehr als ein Fünftel zugelegt.

Analyst Uwe Schupp von der Deutschen Bank hatte frühestens mit dem Quartalsbericht des MDAX-Konzerns mit einem optimistischeren Ausblick gerechnet. Er hob sein Kursziel um einen Euro auf 27 Euro an.

Eine Reihe kurzfristig verbuchter Großaufträge lässt AIXTRON noch optimistischer auf das Jahr blicken. Für das zweite Quartal erwartet der Konzern Auftragseingänge "auf dem hohen Niveau" des ersten Jahresviertels. Auch für den Rest des Jahres sei mit einer starken Kundennachfrage zu rechnen, hieß es zur Begründung der erhöhten Prognose weiter.

AIXTRON hatte Ende April mit der Vorlage seiner Zahlen zum ersten Quartal die Prognose schon einmal erhöht. Dabei hatte das Unternehmen zum Jahresstart weiter vom Digitalisierungsboom und einer stark anziehenden Nachfrage nach Komponenten für die Halbleiterindustrie profitiert. Besonders der große Bedarf an Anlagen zur Herstellung von Halbleiterbauelementen auf Basis von Galliumnitrid spielte AIXTRON in die Karten. Sie werden für die energieeffiziente Leistungselektronik zum Beispiel für kompaktere und leistungsfähigere Ladegeräte und für die drahtlose Datenübertragung im 5G-Mobilfunk genutzt.

Analyst Schupp ist nach einem Gespräch mit dem Unternehmen überzeugt, dass die Treiber für AIXTRON Bestand haben werden, in puncto Volumen aber noch bedeutender geworden sind. Die Hauptnachfrage betreffe die Halbleiterbauelemente auf Basis von Galliumnitrid.

Die erfreulichen Nachrichten von AIXTRON beeinflussten am Donnerstag auch andere Werte aus dem Halbleiterbereich positiv. Infineon verteuerten sich an der DAX-Spitze um zweieinhalb Prozent. Im Nebenwerteindex SDAX waren mit plus vier Prozent SÜSS MicroTec weit vorne. Auf europäischer Bühne legten STMicroelectronics um fast zweieinhalb Prozent sowie die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML um eineinhalb Prozent zu.

Halbleiterwerte schoben damit den europäischen Technologiesektor insgesamt an und noch dazu in die Nähe seines Rekordhochs von Ende April. In der Stoxx-600-Übersicht war der Sektor am Vormittag mit plus 0,7 Prozent der beste.

/ngu/tav/fba

HERZOGENRATH (dpa-AFX)

Bildquellen: AIXTRON SE

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