finanzen.net
30.06.2020 18:18

VW-Aktie fester: Volkswagen vor Ende des Dieselvergleichs - über 750 Millionen Euro ausgezahlt

Vor dem Abschluss: VW-Aktie fester: Volkswagen vor Ende des Dieselvergleichs - über 750 Millionen Euro ausgezahlt | Nachricht | finanzen.net
Vor dem Abschluss
Folgen
Die Entschädigungszahlungen an Volkswagen-Kunden im Dieselvergleich stehen kurz vor dem Abschluss.
Werbung
In rund 240.000 Fällen seien insgesamt mehr als 750 Millionen Euro überwiesen worden, teilte der Konzern am Dienstag mit. Das zugehörige Online-Portal ist noch eine knappe Woche lang in Betrieb, es soll am 6. Juli geschlossen werden. Danach können Kunden nur noch per Post Unterlagen einreichen, etwa Rechnungen von Anwälten. Bei weiteren Verfahren, die vor Gericht anhängig sind, will der Konzern nach einem Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs zugunsten der Verbraucher auf die Kläger zugehen.

Volkswagen erklärte, der Vergleich zum Musterverfahren sei inzwischen "im Wesentlichen abgewickelt". Einige tausend Ansprüche würden derzeit noch geprüft oder seien in der Umsetzung - mit einer größeren Veränderung der Zahlen rechne man bis zur kommenden Woche nicht mehr. Mit denjenigen Kunden, die anspruchsberechtigt seien, habe man sich zu mehr als 90 Prozent einigen können. Je nach Alter und Typ des Fahrzeugs wurden Beträge zwischen 1350 und 6257 Euro angeboten.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hatte mehrere Hunderttausend Dieselfahrer am Oberlandesgericht Braunschweig vertreten, nach der Einigung auf eine außergerichtliche Lösung aber seine Musterfeststellungsklage gegen VW zurückgezogen. Mit dem Geld aus dem Vergleich sollen die Kunden für den Wertverlust von Autos entschädigt werden, in denen der Motor EA 189 verbaut ist. Im September 2015 hatte Volkswagen nach Prüfungen von Behörden und Recherchen von Forschern in den USA Manipulationen an den Abgaswerten von Dieselwagen mit diesem Antrieb zugegeben.

Unabhängig von dem Braunschweiger Verfahren gibt es in Deutschland noch einige Zehntausend Einzelklagen, die vor Amts-, Land- oder Oberlandesgerichten liegen. Ende Mai hatte der BGH entschieden, dass VW prinzipiell auch hier zu Entschädigungen verpflichtet ist.

Die obersten Zivilrichter stellten fest, dass der Einsatz illegaler Abgastechnik sittenwidrig war und den Käufern dadurch ein Schaden entstand: Autobesitzer, die noch juristisch mit dem Konzern streiten, können ihren Wagen demnach zurückgeben und das Geld dafür einfordern. Das gilt sowohl für Neu- als auch für Gebrauchtfahrzeuge. Auf den Kaufpreis werden jedoch die gefahrenen Kilometer angerechnet.

"Ziel von Volkswagen ist es, diese Verfahren im Einvernehmen mit den Klägern möglichst zügig zu beenden", hieß es dazu aus Wolfsburg. Es gehe derzeit um noch etwa 50.000 Fälle. Anders als beim Musterverfahren gibt es hier keinen festen Korridor möglicher Entschädigungssummen - stattdessen soll es stets individuelle Angebote an die Kläger geben. "Wir gehen jetzt auf einzelne Anwälte zu, um Gespräche über den Rahmen von Vergleichen vorzubereiten."

VW-Aktie notiert auf XETRA letztlich 0,27 Prozent höher bei 134,94 Euro.

WOLFSBURG (dpa-AFX)

Werbung

Aktuelle Zertifikate von

NameTypWKNHebel
Mini Future Long auf Volkswagen VzJC23Z6
Open End Turbo Put Optionsschein auf Volkswagen VzJM73V5
Den Basisprospekt sowie die endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: JC23Z6, JM73V5. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise** zu dieser Werbung.
Bildquellen: Bocman1973 / Shutterstock.com, hans engbers / Shutterstock.com

Nachrichten zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Volkswagen (VW) AG Vz.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
13.07.2020Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
10.07.2020Volkswagen (VW) vz buyUBS AG
07.07.2020Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
07.07.2020Volkswagen (VW) vz buyGoldman Sachs Group Inc.
07.07.2020Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
13.07.2020Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
10.07.2020Volkswagen (VW) vz buyUBS AG
07.07.2020Volkswagen (VW) vz OutperformRBC Capital Markets
07.07.2020Volkswagen (VW) vz buyGoldman Sachs Group Inc.
07.07.2020Volkswagen (VW) vz overweightJP Morgan Chase & Co.
18.06.2020Volkswagen (VW) vz HoldJefferies & Company Inc.
16.06.2020Volkswagen (VW) vz NeutralMerrill Lynch & Co., Inc.
27.05.2020Volkswagen (VW) vz HaltenIndependent Research GmbH
15.05.2020Volkswagen (VW) vz HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.04.2020Volkswagen (VW) vz HaltenIndependent Research GmbH

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Volkswagen (VW) AG Vz. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX schließt knapp unter 12.800er-Marke -- Dow rettet Mini-Plus -- Analog will Maxim übernehmen -- Pepsi schlägt Erwartungen -- Evonik besser als erwartet -- BASF, Deutsche Bank, Tesla im Fokus

VW-Tochter Sitech und Zulieferer Brose planen Gemeinschaftsfirma. KION-Aktie legt trotz Gewinneinbruch zu. Merck KGaA bestellt Garijo zu stellvertrendem CEO. Google will 10 Milliarden Dollar in Indien investieren. EZB wich laut Studie schon vor Corona-Krise von Anleihekauf-Regeln ab. OPEC könnte Ölförderung ausweiten. Corona-Impfung von Pfizer/BioNTech soll beschleunigt zugelassen werden. Daimler will mehr Jobs streichen.

Umfrage

Der Mieterbund hat einen bundesweiten Mietenstopp gefordert. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
TeslaA1CX3T
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
NEL ASAA0B733
Wirecard AG747206
Ballard Power Inc.A0RENB
Deutsche Bank AG514000
Amazon906866
Daimler AG710000
NIOA2N4PB
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Infineon AG623100
Lufthansa AG823212
CommerzbankCBK100