Währungseffekte und Generika-Wettbewerb: Merck erwartet für 2026 Gewinnrückgang
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DARMSTADT (dpa-AFX) - Negative Währungseffekte haben den Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA (Merck) auch im Schlussquartal 2025 ausgebremst. Auf das neue Jahr 2026 schaut das Management um die scheidende Chefin Belen Garijo zudem mit Vorsicht. Mit einem angepeilten Umsatz von 20,0 bis 21,1 Milliarden Euro dürfte Merck nur bestenfalls das Vorjahresniveau erreichen. Im Tagesgeschäft stellt sich der Konzern vor Sondereffekten mit 5,5 bis 6,0 Milliarden Euro auf einen Ergebnisrückgang ein. Erheblicher Gegenwind kommt laut Management auch 2026 von der Währungsseite. Zudem unterliegt die Prognose der Annahme, dass in den USA ab März 2026 aufgrund des Generikawettbewerbs keine Umsätze mit dem Medikament Mavenclad (Multiple Sklerose) mehr erzielt werden. Daruüber hinaus beru?cksichtige der Ausblick keine positiven Effekte aus einer möglichen US-Marktzulassung von Pergoveris.
Im Gesamtjahr 2025 ging der Umsatz um 0,3 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro zurück, wie das DAX-Unternehmen am Donnerstag in Darmstadt mitteilte. Organisch erzielte Merck aber ein Plus von 3,1 Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) kletterte nominal um 0,6 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Damit verlief das Jahr in etwa wie von Analysten erwartet. Nach Steuern musste Merck jedoch einen Gewinnrückgang um rund 6 Prozent auf gut 2,6 Milliarden hinnehmen. /tav/mis
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