09.03.2022 23:51

Hilfe für die Ukraine: Spenden in Dogecoin und anderen Kryptowährungen möglich

Blockchain: Hilfe für die Ukraine: Spenden in Dogecoin und anderen Kryptowährungen möglich | Nachricht | finanzen.net
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Im Krieg gegen Russland akzeptiert die Ukraine seit 26. Februar auch Spenden in Form von Kryptowährungen, schnell wurden Spendenprogramme und -plattformen ins Leben gerufen. Mittlerweile gibt es mehrere Möglichkeiten, Geld über die Blockchain in die Ukraine zu schicken.
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• Bislang 35 Millionen US-Dollar an Ukraine gespendet
• Uniswap Labs mit Plattform zur Umwandlung jeder Währung auf Ethereum-Basis in ETH
• Seit März auch Spenden in Dogecoin möglich

Seitdem Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet hat, werden in ganz Europa Hilfsprogramme für die Ukraine aus dem Boden gestampft: Nach Angaben des Nachrichtenportals CNBC belief sich die Höhe der in der Ukraine eingegangenen Spenden bereits eine Woche nach Beginn des russischen Angriffs auf 35 Millionen US-Dollar. Die Spendenaufrufe haben seither nicht abgenommen - und es gibt immer mehr Möglichkeiten, Geld in die Ukraine zu schicken.

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Seit 26. Februar kann man Spenden in Form von Kryptowährungen senden

So akzeptiert die Ukraine bereits seit 26. Februar Spenden in Form von Kryptowährungen, zunächst in Bitcoin (BTC), dann in Ethereum (ETH) und schließlich auch in Tether. Dies berichtet die CNBC. Tether ist ein Stablecoin, also eine Krypto-Anlage, die an nicht-digitale Güter gebunden ist.

Am ersten März gab der Vizepräsident der Ukraine, Mykailo Fedorov, über Twitter bekannt, dass von Gavin Wood, Mitgründer der Blockchain-Plattform Polkadot, eine $DOT-Spende in Höhe von umgerechnet fünf Millionen US-Dollar eingegangen sei.

Am ersten März startete das Krypto-Hilfsprogramm "Aid for Ukraine"

Ebenfalls am ersten März twitterte Fedorov, dass in Kooperation mit den Krypto-Unternehmen Everstake und Solana das Hilfsprogramm "Aid for Ukraine" ins Leben gerufen worden sei.

Ebenfalls am selben Tag twitterte Uniswap Labs, es sei eine Plattform entwickelt worden, über die man jegliche digitalen Währungen, die auf der Ethereum-Blockchain basieren, in ETH umwandeln und an die Ukraine senden könne. Dies sei insofern nützlich, da die Spendenplattform der Ukraine ausschließlich ETH und USDT zu akzeptieren scheine.

Fedorov am ersten März: Auch Dogecoin-Spenden werden akzeptiert

Seit dem zweiten März akzeptiert die Ukraine - so Fedorov via Twitter - auch Dogecoin, da diese Währung nun mehr Wert sei als der russische Rubel. In Anlehnung an die Geschichte des Dogecoins schrieb er: "Jetzt können sogar Memes unsere Armee unterstützen und Leben vor den russischen Angreifern retten."

Außerdem hatte die Ukraine auf Twitter einen Airdrop angekündigt. Unter einem Airdrop versteht man normalerweise die oft kostenlose Verbreitung digitaler Assets an die Öffentlichkeit. Diesen sagte Fedorov am dritten März jedoch wieder ab und erklärte stattdessen, dass nun die Arbeit mit NFTs im Raum stünde.

Selenskyj kündigt vier Hilfsfonds für den späteren Wiederaufbau der Ukraine an

Wie CNBC berichtet, habe Fedorov in den letzten Wochen zudem die größten Kryptowährungen gebeten, alle russischen Konten zu sperren. Dies beruhe auf der Spekulation, dass Russland Kryptowährungen nutzen könnte, um Geld aus Ländern zu schaffen, die Sanktionen auferlegt haben. Dies, so Experten laut CNBC, wäre jedoch eher kompliziert. Entsprechend habe Binance angekündigt, die Konten alle sanktionierten User zu sperren - nicht aber die Konten aller russischen User.

Die ukrainische Regierung veröffentlichte auf ihrer Website Anfang März ein von Präsident Selenskyj aufgesetztes Konzept für die Verwendung der Spenden: Es werde vier Hilfsfonds in den Bereichen zerstörter Wohnraum und Infrastruktur, wirtschaftliche Erholung, Unterstützung für Unternehmer sowie Schuldenmanagement geben.

Olga Rogler / Redaktion finanzen.net

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