29.10.2020 21:34

Ripple-Report: Nutzung von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie in Unternehmen

Blockchain in Payments: Ripple-Report: Nutzung von Kryptowährungen und Blockchain-Technologie in Unternehmen | Nachricht | finanzen.net
Blockchain in Payments
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In Ripples Blockchain in Payments-Report richtet das Fintech seinen Fokus auf die Blockchain-Technologie und Kryptowährungen und deren Nutzen für den internationalen Zahlungsverkehr.
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• Blockchain-Technologie kann in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung finden
• Grenzüberschreitende Echtzeit-Transaktionen und Erschließen neuer Zahlungskanäle als Vorteile
• Digitale Zentralbankwährungen und Stablecoins erfreuen sich zunehmender Beliebtheit


Für seinen Report befragte Ripple 854 Teilnehmer aus 22 Ländern zwischen August und September dieses Jahres, die an der Erbringung von Zahlungsdienstleistungen beteiligt sind. Die befragten Unternehmen weisen Umsätze von 500.000 US-Dollar bis über 10 Milliarden US-Dollar auf, wie Crypto News Flash berichtet.

Blockchain vielseitig einsetzbar

Wie Ripple auf seiner Website schreibt, zeige der dritte jährliche Blockchain in Payments-Report, "dass die Einführung von Blockchain der Schlüssel zu einer erfolgreichen Wachstumsstrategie für Finanzunternehmen ist". In den vergangenen 12 Monaten haben frühe Blockchain-Anwender fast doppelt so viel Geschäftswachstum wie andere Befragte gemeldet.

Ripples Blockchain in Payments-Report zeige Crypto News Flash zufolge zudem, dass die Blockchain-Technologie in vielen verschiedenen Bereichen Anwendung finde - viele der befragten Unternehmen nutzten die Technologie in den Bereichen Supply Chain Management, Handel und Finanzen. Daher dürfte es kaum verwunderlich sein, dass 99 Prozent der Befragten einen Nutzen in digitalen Assets für ihr Unternehmen sehen.

Blockchain auf dem Vormarsch

Ripple habe die Ergebnissen mit dem Vorjahr verglichen und festgestellt, dass sich die Blockchain-Industrie inzwischen in der letzten Phase ihrer Einführung befinde, so Crypto News Flash. 79 Prozent der Teilnehmer hätten Wachstum gezeigt, indem sie unerforschte Märkte betreten und ihre Dienstleistungen und Produkte verbessert haben. Die Innovation in der Zahlungstechnologie sei laut 44 Prozent der Teilnehmer der wichtigste Sektor von allen gewesen. Laut Report seien 34 Prozent der Befragten an der Herstellung einer Lösung mit Blockchain-Technologie beteiligt. Dieser Bereich habe daher einen Sprung zwischen "Early Adopters und Early Majority" gemacht.

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Für und Wider

Als Vorteil der Blockchain-Technologie haben 40 Prozent der befragten Unternehmen die hohe Geschwindigkeit, mit der selbst grenzüberschreitende Transaktionen durchgeführt werden können, genannt, so Crypto News Flash. Des Weiteren sehen Unternehmen laut BTC ECHO das Erschließen neuer Zahlungskanäle und auch die Inklusion benachteiligter Bevölkerungsgruppen als Stärken der Blockchain-Technologie.

Als Hindernis für die Blockchain-Einführung betrachteten die Befragten, wie Crypto News Flash berichtet, hingegen den Mangel an regulatorischer Klarheit, der schon seit geraumer Zeit Thema in der Kryptobranche ist. Des Weiteren haben Teilnehmer der Umfrage die Höhe der für die Implementierung der Technologie erforderlichen Investitionen als auch den Sicherheitsaspekt als Hürden genannt.

CBDCs und Stablecoins gewinnen an Beliebtheit

Ripple habe bei seiner Umfrage zudem festgestellt, dass sich die Vorlieben für die verschiedenen digitalen Assets verschoben haben, so BTC ECHO. Wie einem Diagramm zu entnehmen ist, war vor zwei Jahren das Interesse an den drei wohl beliebtesten Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und XRP noch mit Abstand am größten - inzwischen erfreuen sich aber auch digitale Zentralbankwährungen, von Banken emittierte Stablecoins, als auch andere Stablecoins zunehmender Beliebtheit.

Einige Staaten arbeiten bereits an ihren eigenen digitalen Währungen. So testet zum Beispiel die People’s Bank of China (PBoC) bereits seit Mitte April 2020 den digitalen Yuan, aber auch die Europäische Zentralbank (EZB) prüft nach eigenen Angaben die Einführung eines digitalen Euro.

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Generell lässt sich feststellen, dass im digitalen Zeitalter, in dem wir uns befinden, "Technologie und Innovation […] die Art und Weise, wie wir konsumieren, arbeiten und interagieren" erkennt Fabio Panetta, Mitglied des Direktoriums der EZB und Vorsitzender der Taskforce zu digitalen Zentralbankwährungen. Die Blockchain-Technologie dürfte aufgrund ihres wirtschaftlichen Nutzens somit weiter Einzug erhalten. Laut dem "Time for Trust"-Report der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC habe die Blockchain-Technologie das Potenzial bis 2030 einen Mehrwert in Höhe von rund 1,76 Billionen Dollar für die globale Wirtschaft zu generieren und rund 40 Millionen neue Arbeitsplätze weltweit zu schaffen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Alexander Yakimov / Shutterstock

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