Charttechnik

Analyst: Darum könnte Ethereum ein Kurzabsturz bevorstehen

10.07.20 21:41 Uhr

Analyst: Darum könnte Ethereum ein Kurzabsturz bevorstehen | finanzen.net

Bitcoins kleiner Bruder Ethereum hat sich in den vergangenen Wochen überraschend stabil gezeigt. Nach Meinung eines Kryptoexperten könnte es damit jedoch bald vorbei sein - charttechnische Signale lassen ihn Alarm schlagen.

Werte in diesem Artikel
Devisen

73.351,6709 CHF 421,8756 CHF 0,58%

78.793,0808 EUR 453,3531 EUR 0,58%

68.952,5461 GBP 346,7903 GBP 0,51%

14.269.172,7430 JPY 82.067,8754 JPY 0,58%

91.372,4121 USD 525,5203 USD 0,58%

2.430,4034 CHF 28,6517 CHF 1,19%

2.610,6968 EUR 30,7831 EUR 1,19%

2.284,6447 GBP 25,2938 GBP 1,12%

472.788,7662 JPY 5.573,6356 JPY 1,19%

3.027,4951 USD 35,6907 USD 1,19%

1,7570 CHF -0,0120 CHF -0,68%

1,8874 EUR -0,0129 EUR -0,68%

1,6516 GBP -0,0125 GBP -0,75%

341,7941 JPY -2,3288 JPY -0,68%

2,1887 USD -0,0149 USD -0,68%

446,8304 CHF 27,8417 CHF 6,64%

479,9774 EUR 29,9081 EUR 6,65%

420,0326 GBP 25,8859 GBP 6,57%

86.922,3605 JPY 5.416,0691 JPY 6,64%

556,6059 USD 34,6817 USD 6,64%

0,3389 CHF 0,0052 CHF 1,57%

0,3641 EUR 0,0056 EUR 1,57%

0,3186 GBP 0,0047 GBP 1,49%

65,9362 JPY 1,0180 JPY 1,57%

• Ethereum-Kurs recht stabil
• Krypto-Experte schlägt Alarm
• Andere Kryptowährungen holen gegenüber Ethereum auf

Seit dem durch die Corona-Panik hervorgerufenen Kurseinbruch im März hat sich Ethereum bisher wieder gut erholt. Zwar ist die Kryptowährung noch weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt, welches es im Juli 2019 erreichte, dennoch geht es kontinuierlich bergauf mit der Cyberdevise. Dabei hat sich das Internetgeld in den vergangenen Wochen überraschend wenig volatil gezeigt und schwankte lediglich in sehr engen Spannen.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Charttechnik deutet auf Ethereum-Kursverfall hin

Krypto-Experte Edward Morra warnte nun jedoch jüngst auf Twitter, dass es mit der Seitwärtsbewegung bald vorbei sein könnte. Zur Begründung zieht Morra einen Ethereum-Chart heran, welcher seiner Einschätzung nach die Formation einer "Chuvashov-Fork" zeigt. Seiner Aussage nach könnte der Ethereum-Preis bis auf circa 175 Dollar fallen, sollte diese Gabel zerbrechen und der Ethereum-Preis die Marke von 220 US-Dollar unterschreiten. Das würde einem Einbruch von circa 30 Prozent gemessen am aktuellen Preis entsprechen. Aus diesem Grund rät der Ethereum-Kenner zu Put-Optionen, um das das Risiko zu minimieren. Dies sei außerdem zu empfehlen, da diese derzeit sehr günstig zu haben wären.

Aktive Ethereum-Wallets auf Zweijahreshoch

Doch auch, wenn es kurzfristig für den Ethereum-Kurs bergab gehen könnte, scheint die Akzeptanz der Cyberdevise weiter zu steigen. Wie Daten des Blockchain-Analyseportals Glassnode, die BTC Echo vorliegen, darlegen, habe die Anzahl der aktiven Etherum-Wallets erst kürzlich den höchsten Stand in zwei Jahren erreicht. Interessant ist auch zu sehen, dass die Zahl der aktiven Ethereum-Adressen immer weniger mit dem Preis für ein Ethereum korreliert. So zeigen Glassnode-Daten, dass die Zahl der aktiven Wallets seit Jahresbeginn stark gestiegen sind, wogegen der Ethereum-Kurs in engen Spannen blieb.

Das könnte Sie auch interessieren: JETZT NEU - Bitcoin & Co. über die finanzen.net App handeln - oder für Profis über die Börse Stuttgart Digital Exchange

Mehr Skalierbarkeit dringend vonnöten

Wie BTC Echo zu Bedenken gibt, könne sich das bevorstehende Hard Fork Ethereum vom Proof-of-Work-Verfahren hin zum Proof-of-Stake-Prozess jedoch als überlebenswichtig für die Cyberdevise erweisen. Nur so könne die notwendige Skalierbarkeit erreicht werden, die Ethereum dazu verhelfen würde, für das "dezentrale Finanzsystem" (DeFi) relevant zu bleiben. Schließlich gäbe es bereits andere Kryptowährungen, die von vornherein auf einen Mechanismus ohne Miner setzen würden und bereits effizient genug wären, um auf der DeFi-Plattform Anwendung zu finden. Ein Paradebeispiel für eine solche Cyberdevise stellt Cardano dar. Cardano hat erst kürzlich einen rasanten Aufwärtsschub erhalten und ist derzeit nach Marktkapitalisierung unter den E-Währungen auf dem siebten Platz. Die Zukunft Ethereums hängt also auch davon ab, inwieweit sich die Kryptowährung weiterentwickelt, um mit dem Fortschritt auf dem Kryptomarkt weiter mitzuhalten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: pedrosek / Shutterstock.com, Lightboxx / Shutterstock.com