Gebühren gesunken

Bitcoin-Transaktionen so günstig wie seit einem Jahr nicht mehr

22.02.18 21:08 Uhr

Bitcoin-Transaktionen so günstig wie seit einem Jahr nicht mehr | finanzen.net

Nachdem die Bitcoin-Transaktionsgebühren im letzten Jahr recht kontinuierlich anstiegen und im Dezember einen Höchstwert von 34 US-Dollar pro Transaktion erreichten, liegen die Transaktionskosten aktuell so tief, wie seit einem Jahr nicht mehr.

Werte in diesem Artikel
Devisen

71.416,0211 CHF 265,1270 CHF 0,37%

76.944,6209 EUR 407,2007 EUR 0,53%

66.922,9262 GBP 343,1680 GBP 0,52%

14.277.786,2257 JPY 120.750,7146 JPY 0,85%

89.950,0487 USD 601,9937 USD 0,67%

475,3745 CHF 10,0429 CHF 2,16%

512,1752 EUR 11,6153 EUR 2,32%

445,4666 GBP 10,0305 GBP 2,30%

95.038,8388 JPY 2.450,8721 JPY 2,65%

598,7447 USD 14,4024 USD 2,46%

0,0021 BCH -0,0000 BCH -2,11%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,34%

0,0020 BCH -0,0000 BCH -2,27%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,56%

0,0022 BCH -0,0001 BCH -2,25%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,52%

0,0000 BCH -0,0000 BCH -2,57%

0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,06%

0,0017 BCH -0,0000 BCH -2,41%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -0,65%

Die Bitcoin-Transaktionsgebühren schwanken vergleichbar stark wie der Bitcoin-Dollar-Kurs. Aufgrund unterschiedlichster Faktoren kann es zu signifikantem Gebührenwachstum aber genau so starkem Preisfall kommen. Der Hauptgrund, warum die Transaktionsgebühren nach dem Spitzenwert im vergangenen Dezember wieder gefallen sind, ist der, dass es den meisten Bitcoin-Besitzern zu teuer wurde, Bitcoins zu senden, und sie deshalb Bitcoins zeitweise nicht mehr als Währung genutzt haben - denn gerade das Senden von kleinen Beträgen war durch die hohen Transaktionsgebühren nicht mehr rentabel.

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Unternehmen akzeptierten Bitcoin nicht als Zahlungsmittel

Stattdessen warteten die Bitcoin-Nutzer darauf, dass der Bitcoin selbst wieder an Wert zunahm. Die steigenden Gebühren waren auch für einige Unternehmen - darunter der Online-Bezahldienst Stripe und ironischerweise auch die North American Bitcoin Conference - der Auslöser dafür, den Bitcoin nicht mehr als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

Lösungen werden gesucht

Die hohen Transaktionsgebühren führten allerdings auch dazu, dass sich Privatnutzer und Bitcoin Exchanges ausgiebig mit dem Thema der Transaktionen beschäftigt und Wege gesucht haben, die Transaktionen effizienter zu gestalten, so die Website "Bitcoin.com". Unter anderem durch SegWit-Implementierungen ist es möglich, die Kosten für eine Bitcointransaktion zu senken. Bei Segwit kann ein Teil der Informationen an einen Block der Blockchain angehängt werden (= Witness Signature). Der angehängte Teil zählt dann nicht zu 1-MB-Grenze, die ein Block maximal groß sein darf. Somit können mehr Transaktionen pro Sekunde vollzogen werden: Segwit entlastet das Bitcoin-Netzwerk und senkt die Transaktionskosten.

Zahl der Bitcoin-Transaktionen mehr als halbiert

Der größte Faktor, der zur dramatischen Abnahme der Transaktionsgebühren geführt hat, ist aber soziologischer und nicht technischer Natur. Während im Dezember 2017 noch beinahe eine halbe Million Transaktionen pro Tag durchgeführt wurden, sind es aktuell knapp über 200.000. Die Durchschnittsgebühr pro Transaktion beträgt laut "bitinfocharts.com" aktuell gerade einmal 0,204 US-Dollar.

Theresa Rauffman / Redaktion finanzen.net

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