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12.07.2018 18:30
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Vitalik Buterin mit harscher Kritik gegenüber zentralisierten Kryptobörsen

Sollen in der Hölle brennen: Vitalik Buterin mit harscher Kritik gegenüber zentralisierten Kryptobörsen | Nachricht | finanzen.net
Sollen in der Hölle brennen
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Während der "TechCrunch Sessions: Blockchain 2018" in Zug positionierte sich Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, erneut kritisch gegenüber zentralisierten Kryptobörsen. Seine Meinung unterstreicht den derzeitigen Trend.

Dezentralisierung vorantreiben

Der 24-jährige Buterin stellte mit seinen Aussagen nochmals klar, welche Entwicklung er sich von Kryptobörsen erhofft und für diese prognostiziert. Der Mitbegründer von Ethereum (ETH) macht deutlich, dass eine Dezentralisierung der Kryptobörsen diesen besser zu Gesicht stehen würde. Solch eine Veränderung würde laut ihm, einem der brillantesten Köpfe im Blockchain-Bereich, den eigentlichen Werten wie Offenheit und Transparenz besser nachkommen.

Scharfe Kritik äußerte er außerdem bezüglich der Entscheidungsmacht von zentralisierten Börsen. Kraken, Bitfinex und Co. können demnach entscheiden, welche Kryptowährungen im Wert steigen sollen und welche nicht. Zudem wies Buterin darauf hin, dass dezentralisierte Kryptobörsen für den Nutzer erstrebenswerter seien, da hierbei nicht alle Nutzerdaten preisgegeben werden müssen.

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Machtposition auflösen

Für den Ethereum-Mitbegründer überwiegen bei der Dezentralisierung die Vorteile. Darunter versteht der 24-Jährige auch die Entscheidungsfreiheit der Nutzer. Dafür führte er folgenden Sachverhalt an: Selbst, wenn ein neuer Hard-Fork-Patch geschrieben und veröffentlicht werden müsse, so sei nicht jeder gezwungen, diesen herunterzuladen, geschweige denn zu installieren. Buterin sieht in zentralisierten Kryptobörsen nur eine Schnittstelle zwischen den traditionellen Währungen und den Kryptowährungen. Diese kenne nur zentralisierte Schnittstellen. In der Regel wird heute überwiegend über zentralisierte Börsen gehandelt. Dies soll sich, wenn es nach Buterin geht, so schnell wie möglich ändern.

Redaktion finanzen.net

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