30.07.2021 17:12

Darum gerät der Euro unter Druck

Starke US-Konjunkturdaten: Darum gerät der Euro unter Druck | Nachricht | finanzen.net
Starke US-Konjunkturdaten
Folgen
Der Euro ist am Freitag nach starken US-Konjunkturdaten unter Druck geraten.
Werbung
Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1863 US-Dollar. Am Vormittag war sie noch über 1,19 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1891 (Donnerstag: 1,1873) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8410 (0,8423) Euro.
Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
Hinweis zu Plus500: 74% der Privatanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Plus500UK Ltd ist zugelassen und reguliert durch Financial Conduct Authority (FRN 509909). Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch CySEC (#250/14).

Am Nachmittag stützten eine Reihe von robusten Konjunkturdaten aus den USA den Dollar. So hat die Konsum- und Einkommensentwicklung in den USA im Juni die Märkte positiv überrascht. Auch das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen sowie die Geschäftsklima in der Region Chicago fielen besser als erwartet aus.

Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone fiel im 2. Quartal auch stärker als erwartet aus, bewegte die Devisenkurse aber nicht besonders stark. Der Währungsraum insgesamt und seine Mitgliedstaaten erholten sich im Frühjahr von den schwachen Wintermonaten. Analysten führten die Entwicklung vor allem auf geringere Corona-Beschränkungen zurück, wovon vor allem die Dienstleister profitierten. In Deutschland blieb das Wachstum hinter den Erwartungen zurück.

In der Eurozone ist die Inflationsrate unterdessen im Juli über die Marke von zwei Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent zu. Dies ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2018. Getrieben wurde die Inflation durch steigende Energiepreise und Materialkosten. Die EZB strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an. "Von einem breit angelegten Preisauftrieb kann bislang nicht die Rede sein", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). "Vor diesem Hintergrund gibt es für die EZB keinen Grund, von ihrer expansiven Geldpolitik abzurücken." Die Auswirkungen auf den Euro hielt sich daher in Grenzen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85140 (0,85080) britische Pfund, 130,39 (130,41) japanische Yen und 1,0771 (1,0788) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1822 Dollar gehandelt. Das waren etwa 6 Dollar weniger als am Vortag.

/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: kanvag / Shutterstock.com
Werbung

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1728-0,0002
-0,02
Japanischer Yen128,1150-0,2250
-0,18
Pfundkurs0,8586-0,0004
-0,05
Schweizer Franken1,0834-0,0049
-0,45
Russischer Rubel85,6435-0,5710
-0,66
Bitcoin36426,7109-176,5508
-0,48
Chinesischer Yuan7,58530,0009
0,01

Heute im Fokus

Wall Street höher -- DAX legt letztlich kräftig zu -- Universal Music mit starkem Börsengang -- Aurora Cannabis verschiebt Bilanzvorlage -- Uber, Boeing, Shell, Lufthansa, BMW und Mercedes im Fokus

EU-Kommission unterschreibt Vertrag für COVID-19-Medikament von Eli Lilly. DraftKings will offenbar Entain kaufen. Google kauft Bürogebäude in New York. Apple will wohl iPhones zur Erkennung von Depressionen einsetzen. General Motors tauscht Batterien in zurückgerufenen Chevy Bolts. Weitere Verteidiger attackieren Anklage im Diesel-Betrugsprozess. Airbus, Vinci und Air Liquide entwickeln Infrastruktur für Wasserstoff-Flugzeuge.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Würden Sie es für richtig halten, wenn Gastronomie und Veranstaltungen nur noch Geimpften und Genesenen offen stehen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln