Umfrageergebnisse

Deutsche Bank-Kryptoumfrage offenbart weniger Krypto-Skepsis

11.05.24 23:47 Uhr

Deutsche Bank-Umfrage: Anteil an Krypto-Skeptikern schrumpft! | finanzen.net

Die Deutsche Bank hat mehrere tausend Verbraucher zu ihrem Sentiment gegenüber Kryptowährungen allgemein und dem Bitcoin im Besonderen befragt. Das sind die Ergebnisse.

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0,0000 BTC 0,0000 BTC 0,05%

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• Kryptowährungen mit kräftiger Kurserholung seit Einbruch in 2022
• Deutsche Bank befragte 3.600 Verbraucher
• Krypto-Skepsis nimmt ab

Kryptowährungen wie allen voran der Bitcoin haben seit dem drastischen Einbruch im Jahr 2022 eine beeindruckende Erholungsrally an den Tag gelegt. 2024 setzte sich diese weiterhin fort. So konnte die nach Marktkapitalisierung größte Digitaldevise Mitte März gar ein neues Rekordhoch bei über 73.500 US-Dollar markieren.

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Dass Kryptowährungen immer mehr den Weg in den Mainstream finden und sich zu einer "wichtigen Assetklasse und Zahlungsmöglichkeit" entwickeln, halten immer mehr Menschen für wahrscheinlich. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Bank zum Thema Kryptowährungen, deren Ergebnisse im April 2024 veröffentlicht wurden.

Deutsche Bank-Kryptoumfrage

So befragte das Finanzhaus insgesamt mehr als 3.600 Verbraucher zu verschiedenen Krypto-Entwicklungen. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) stimmten der oben bereits genannten Aussage zu. Damit hat der Anteil der Personen, die diese Meinung vertreten, seit einer Umfrage im September 2023 deutlich zugenommen. Hier hatten weniger als 40 Prozent zugestimmt. Dass Kryptowährungen wieder ganz verschwinden werden und es sich dabei "nur um eine Modeerscheinung, die letztlich verblassen wird", handelt, denkt nicht einmal ein Prozent der Umfrageteilnehmer.

Uneinigkeit über weitere Bitcoin-Entwicklung

Deutlich gespaltener zeigten sich die Befragten hingegen bei Fragen nach der künftigen Preisentwicklung des Bitcoin. So verringerte sich zwar der Anteil der Personen, die einen Preissturz der größten Kryptowährung auf unter 20.000 US-Dollar bis Jahresende erwarten im Vergleich zu vorherigen Umfragen im Januar und Februar, dennoch rechnet noch immer ein Drittel der Befragten mit einem solchen Szenario. Auf der anderen Seite halten es lediglich zehn Prozent der Teilnehmer für realistisch, dass der Bitcoin bis Jahresende bei über 75.000 US-Dollar notiert, was nur ein wenig höher wäre als bei seinem aktuellen Rekord.

Wie MarketsInsider mit Verweis auf die Umfrage schreibt, hätten 38 Prozent der Befragten außerdem der Aussage zugestimmt, der Bitcoin werde in den nächsten paar Jahre "verschwinden". Dem stehen knapp 40 Prozent gegenüber, die die Kryptowährung weiter anziehen sehen.

Antriebsfaktoren des Bitcoin

Mehrere Faktoren dürften den Bitcoinpreis nach Ansicht der Deutschen Bank künftig weiter antreiben. Hier wird vor allem das Bitcoin-Halving genannt, welches bei der Durchführung der Umfrage noch nicht abgeschlossen war, mittlerweile jedoch vollzogen wurde. Schon in der Vergangenheit hat sich dieses im Bitcoin-Code verankerte Ereignis, bei dem die Block-Belohnung für Bitcoin-Schürfer halbiert wird, insbesondere auf lange Sicht positiv auf den Kurs der Kryptowährung ausgewirkt. Das Halving selbst, welches in der Nacht vom 19. zum 20. April abgeschlossen wurde, hatte direkt im Anschluss lediglich minimale Auswirkungen auf den Kurs.

Neben dem Halving führt das Kreditinstitut andere makroökonomische Faktoren wie bevorstehende Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed und andere Zentralbanken sowie Fortschritte in der Regulierung von Kryptowährungen ins Feld. Zudem dürfte auch die erhoffte erstmalige Genehmigung von Ethereum-Spot-ETFs durch die US-Börsenaufsicht SEC für Aufwärtspotenzial sorgen. Im Januar dieses Jahres hatte die SEC erstmals in den USA Bitcoin-Spot-ETFs genehmigt und damit zur positiven Kursentwicklung von Bitcoin & Co. beigetragen. Jüngst hatte die SEC jedoch verlauten lassen, bei den Ethereum-ETF-Anträgen für eine Entscheidung noch mehr Zeit zu benötigen. Eine endgültige Entscheidung könne jedoch noch im Mai und müsste spätestens jedoch im Juni erfolgen. Ob es jedoch tatsächlich zu einer Genehmigung und nicht zu einer Ablehnung der ETF-Anträge kommt, bleibt noch ungewiss.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: AlekseyIvanov / Shutterstock.com, tungtaechit / Shutterstock

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