finanzen.net
Das comdirect Depot - Handeln für nur 3,90 €1 pro Order im 1. Jahr. Kostenlose Depotführung - garantiert für 3 Jahre², persönlicher Service und mehr.-w-
09.01.2020 19:46
Bewerten
(0)

Analyst: Das werden die drei entscheidenden Themen für den Ölpreis 2020

Ein Unsicherheitsfaktor: Analyst: Das werden die drei entscheidenden Themen für den Ölpreis 2020 | Nachricht | finanzen.net
Ein Unsicherheitsfaktor
Im neuen Jahr dürfte der Ölpreis hauptsächlich von drei wesentlichen Faktoren beeinflusst werden, glaubt Analyst Chris Weafer. Einer hiervon sei mit großer Unsicherheit behaftet.
• Drei entscheidende Faktoren für den Ölpreis
• OPEC+ hat Förderdrosselung ab 1. Januar beschlossen
• Blick geht zu US-Produzenten
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Erdöl wird oft auch als Schmierstoff der Weltwirtschaft bezeichnet. Entsprechend spannend wird es sein, wie sich der Ölpreis im neuen Jahr entwickeln wird. Wie Chris Weafer, ein Senior Partner bei Macro-Advisory, dem US-Sender "CNBC" erklärte, dürfte die Preisentwicklung in 2020 vor allem von drei "kritischen Faktoren" abhängen.

In einer freien Marktwirtschaft wird der Preis eines Gutes grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Deshalb benennt Weafer auch die Ölnachfrage als den ersten entscheidenden Faktor. Dagegen beziehen sich die beiden anderen Faktoren auf die Angebotsseite.

OPEC+ im Fokus

Einen großen Einfluss auf die Ölversorgung hat die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Erst Anfang Dezember 2019 hat das Ölkartell zusammen mit verbündeten Förderstaaten eine zusätzliche Reduzierung ihrer Förderung um rund 500.000 Barrel je Tag beschlossen. Zusammen mit früheren Kürzungen würden die 24 Länder somit insgesamt 2,1 Millionen Barrel Öl pro Tag weniger produzieren als noch im Oktober 2018.

Jedoch gibt es unter Marktbeobachtern begründete Zweifel daran, dass die beteiligten Länder die vereinbarte Förderkürzung auch vollständig einhalten werden. Denn in der Vergangenheit haben einige Beteiligte - vor allem der Irak und Russland - regelmäßig ihre Quoten überschritten.

US-Fracking-Industrie im Fokus

Die sogenannte OPEC+ versucht mit solchen Förderlimits bereits seit drei Jahren, den Ölpreis nach oben zu treiben - allerdings nur mit begrenztem Erfolg. Dies liegt vor allem an den USA, die eine ganz andere Strategie verfolgen. In den letzten zehn Jahren haben sie ihre Produktion mehr als verdoppelt und sind mit 12,66 Millionen Barrel pro Tag (bpd - barrel per day) zum weltgrößten Ölproduzenten aufgestiegen.

Möglich wurde dies durch die umstrittene Fracking-Technik, bei der Öl aus tiefliegenden Gesteinsschichten gewonnen wird. Nachdem sich der Ölpreis von seinem Einbruch im Jahr 2018 erholen konnte, wurde die relativ teure Schieferöl- und Schiefergas-Gewinnung wieder lohnender und die US-Ölindustrie nutzte die Zurückhaltung der Konkurrenz, um ihr Marktanteile abzujagen.

Auch 2020 dürfte der US-Fracking-Industrie eine entscheidende Rolle zufallen, meint Chris Weafer: "Die große Unsicherheit in diesem Jahr - und darüber wird bereits spekuliert - wird sein: Können und werden die US-Produzenten ihren Output weiterhin so stark steigern, wie sie es in den letzten sieben, acht Jahren getan haben?" Das ist für Weafer "die große Frage".

Laut dem Analysten geht am Ölmarkt die Sorge um, dass das US-Produktionswachstum bereits seinen Peak überschritten haben könnte. So prognostizierte auch die Internationale Energieagentur IEA erst im Dezember, dass die US-Produzenten ihre Fördermenge in 2020 voraussichtlich noch um 1,1 Millionen bpd steigern dürften, nach einem Plus von 1,6 Millionen bpd in 2019.

Bei diesem Szenario sieht Chris Weafer - vorausgesetzt, es bleibt bei der beschlossenen Drosselung durch die OPEC+ - den Ölpreis in einer Spanne zwischen 60 und 70 Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: William Potter / Shutterstock.com, cherezoff / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
    7
  • Alle
    +
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.560,553,25
0,21%
Kupferpreis6.276,50-24,00
-0,38%
Ölpreis (WTI)58,66-0,15
-0,26%
Silberpreis18,072,06
12,87%
Super Benzin1,41-0,00
-0,28%
Weizenpreis195,751,75
0,90%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- US-Börsen geschlossen -- EVOTEC hebt Prognose an -- VW: Batterie-Hersteller bestätigt Gespräche -- Heideldruck und Wacker mit Gewinnwarnung -- DIC, QIAGEN, Merck im Fokus

thyssenkrupp konzentriert sich bei Aufzügen wohl auf drei Konsortien. Convergenta schlägt Ceconomy-HV eigenen Vertreter für Aufsichtsrat vor. Aroundtown erreicht bei TLG-Übernahme bereits die Mehrheit. IWF senkt Pfad für globales Wachstum. Medienbericht zu Milliarden-Angebot für Lateinamerika-Geschäft beflügelt Telefonica-Aktie. Kaufempfehlung von Goldman treibt Ströer-Aktie auf Rekordhoch.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Glauben Sie, dass die Wirtschaftsform des Kapitalismus gut für die Zukunft ist?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Ballard Power Inc.A0RENB
NEL ASAA0B733
Varta AGA0TGJ5
EVOTEC SE566480
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
XiaomiA2JNY1
TeslaA1CX3T
Apple Inc.865985
Microsoft Corp.870747
CommerzbankCBK100
PowerCell Sweden ABA14TK6
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750